Pressemeldungen

17. October 2014 Springer Medizin Gala: Sieben Preise auf einen Streich

Galenus-von-Pergamon-Preis für exzellente pharmakologische Grundlagenforschung und für Arzneimittelinnovationen vergeben | Springer Medizin CharityAward geht an drei Einrichtungen für ehrenamtliches Engagement im Gesundheitswesen | Johanna Wanka und Annette Widmann-Mauz überreichen die insgesamt sieben Preise

Berlin, 17. Oktober 2014. Bundesforschungsministerin Johanna Wanka und Annette Widmann-Mauz, Parlamentarische Staatssekretärin im  Bundesgesundheitsministerium, in Stellvertretung für Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, haben am Donnerstagabend bei der Springer Medizin Gala in Berlin die von Springer gestifteten Ehrungen, den Galenus-Preis und den CharityAward, überreicht.
Ministerin Johanna Wanka ist Schirmherrin des Galenus-Preises, der jährlich vergeben wird für exzellente pharmakologische Grundlagenforschung und für herausragende Arzneimittelinnovationen in drei unterschiedlichen Kategorien: für Primary Care (hausärztliche Versorgung) , Specialist Care (fachärztliche Versorgung) und erstmalig auch für Orphan Drugs (Arzneimittel für seltene Erkrankungen). Diese insgesamt vierte Kategorie kam auf besonderen Wunsch der Jury um Professor Dr. Erland Erdmann in diesem Jahr hinzu. Gerade im Bereich der seltenen Krankheiten hat es in den vergangenen Jahren ganz  entscheidende und auszeichnungswürdige Fortschritte gegeben, lautete die Begründung der Jury.

Mit dem CharityAward würdigt Springer Medizin ein besonders hohes ehrenamtliches Engagement im Gesundheitswesen. Annette Widmann-Mauz überreichte den Preis an drei Einrichtungen, die sich in besonderer Weise für Menschen ohne gültigen Aufenthaltsstatus, für Obdachlose und für Demenzkranke und deren Angehörige engagieren. Alle sieben Auszeichnungen wurden in Anwesenheit von über 200 geladenen Gästen im Berliner Axica ausgehändigt.

Den Preis für die beste pharmakologische Grundlagenforschung nahmen Dr. Christine Skerka und Frau Qian Chen, stellvertretend für Prof. Dr. Peter F. Zipfel vom Universitätsklinikum Jena und des Hans-Knöll-Instituts entgegen. Zipfel und Skerka untersuchten mit ihren Teams die membranöse proliferative Glomerulonephritis, MPGN. Dabei handelt es sich um  eine seltene Erkrankung der Nieren, die vor allem bei Kindern und jungen Erwachsenen auftritt. Ergebnis ihrer Forschungsarbeit ist der Nachweis, dass die Erkrankung durch eine Fehlregulation des Komplementsystems ausgelöst werden kann. Mit ihrer Studie tragen die Forscher maßgeblich zu einem besseren Verständnis der Entstehung von MPGN und der Regulation des Komplementsystems bei. Sie liefern auch die Möglichkeit zur Identifikation bislang unbekannter Autoantikörper und Erbdefekte, und  eröffnen neue Wege zur spezifischen Behandlung der Erkrankung.

Die beste Arzneimittelinnovation 2014 im Bereich Primary Care fiel auf Tecfidera® von Biogen Idec. Tecfidera® basiert auf dem Wirkstoff Dimethylfumarat, DMF und ist eine orale Basistherapie zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit schubförmig remittierender Multipler Sklerose (RRMS). MS zählt zu den häufigsten Ursachen körperlicher Behinderung bei jungen Erwachsenen. Eine möglichst frühe und wirksame Therapie ist wichtig, um den weiteren Verlauf zu verlangsamen. In den Zulassungsstudien zeigte DMF eine gute Wirksamkeit, sowie ein günstiges Sicherheitsprofil.

In der Kategorie Specialist Care ging der Preis an Sovaldi® von Gilead Sciences. Sovaldi®, Wirkstoff Sofosbuvir, ist ein orales Virostatikum, das sich direkt gegen Infektionen mit Hepatitis-C-Viren richtet. Es ist pangenotypisch wirksam, also vom Genotyp unabhängig; deswegen erzielt es bei unvorbehandelten Patienten jeglichen Genotyps Heilungsraten von mindestens 90 Prozent. Außerdem eröffnet Sofosbuvir die Option einer interferonfreien Therapie.

Erstmalig zeichnete der Galenus-Preis die beste Arzneimittelinnovationen für Orphan Drugs, seltene Krankheiten, aus. Das Unternehmen Janssen nahm für Sirturo® den Galenus-Preis entgegen. Sirturo® mit seinem Wirkstoff Bedaquilin, ist ein für die Kombinationstherapie zugelassenes, orales Antibiotikum gegen multiresistente Tuberkulosebakterien. Bedaquilin ist das seit mehr als 40 Jahren erste spezifische Medikament für diese Erkrankung und wurde in der EU mit einem beschleunigten Verfahren bewertet.

Nur wenige Stunden vor der Gala legte die 14-köpfige Galenus-Jury um Erland Erdmann diese vier Gewinner fest.

Zum sechsten Mal in Folge zeichnete Springer Medizin mit dem CharityAward ehrenamtliches Engagement im Gesundheitswesen in Deutschland aus. Platz eins erreichte die Kölner Arbeitsgemeinschaft  von Dr. Peter Krebs für ihr Projekt Gesundheit für Wohnungslose. Über eine mobile Arztpraxis erhalten Obdachlose und hilfsbedürftige Menschen in Köln kostenlos  ärztliche Versorgung und Mahlzeiten. Auf Platz zwei kam das Diakonie-Hilfswerk Hamburg mit seinem Projekt AnDOCken. Ehrenamtliche Helfer versorgen Menschen ohne gültigen Aufenthaltsstatus medizinisch und beraten sie sozialrechtlich. Das Bürgerinstitut Frankfurt e.V. belegte mit seinem HILDA-Mobil Platz drei. Mittels einer mobilen Beratungsstelle begleiten Ehrenamtliche Demenzkranke  und deren Angehörigen, die in abgelegenen Stadtteilen Frankfurts leben. Alle drei Preisträger erhielten je nach Platzierung einen Barscheck und ein Medienpaket von verschiedenen Sponsoren. Neben dem frei verwendbaren Geldbetrag steht den Gewinnern eine mediale Leistung zu. Diese maßgeschneiderte, mediale Unterstützung ermöglicht  eine nachhaltige und breitere Wahrnehmung in der Öffentlichkeit.  

Mehr Informationen zum Galenus-von-Pergamon-Preis und dem CharityAward finden Sie unter www.aerztezeitung.de (rechte Spalte).

Ein kurzes Video über die Eindrücke der Galenus-Gala ist hier zu finden.

Springer Medizin ist Anbieter qualitativ hochwertiger Fachinformationen und Services für alle Akteure im deutschsprachigen Gesundheitswesen. Die Produktpalette umfasst Zeitschriften, Zeitungen, Bücher sowie umfangreiche digitale Angebote für alle Arztgruppen, Zahnärzte, Pharmazeuten, Pflegeberufe und Entscheider in der Gesundheitspolitik. Die Verlagsprodukte zeichnen sich aus durch exzellente Vernetzung zu wissenschaftlichen Fachgesellschaften, Berufsverbänden, Herausgebern und Fachautoren. Springer Medizin ist Teil von Springer Science+Business Media.
Hier finden Sie alle Pressemitteilungen zu Springer Medizin und Springer Science+Business Media

Pressekontakt: Uschi Kidane | Springer Medizin | tel. +49 6221 487-8166


 

(c) Springer

9. October 2014 Der Kunde ist König: Anpassung der Salesstrukturen bei Springer Medizin

Zusammenlegung der Sales-Bereiche Media Solution und Online Sales unter Leitung von Susanne Schwartz | Jochen Malzburg verantwortet die Leitung Key Account Management

Berlin | Köln | Neu-Isenburg | Heidelberg | München, 09. Oktober 2014. Um den Wünschen seiner Kunden zukünftig noch besser gerecht zu werden, hat Springer Medizin seinen Sales Bereich den Marktbedürfnissen angepasst. Im Team um Fabian Kaufmann, der als Geschäftsführer bei Springer Medizin den Bereich Sales/Marketing verantwortet, gibt es demnach folgende Anpassungen: Jochen Malzburg hat kürzlich die Leitung des Bereichs Key Account übernommen. Neue Strukturen erfahren die Bereiche Media Solutions & Online Sales, die jetzt zusammengeführt worden sind. In leitender Funktion im Sales-Team zeichnet Susanne Schwartz verantwortlich.

„Dass wir Susanne Schwartz mit ihren Erfahrungen aus dem Multi-Channel Marketing gewinnen konnten, ist nicht nur für uns sondern vor allem für unsere Kunden ein großer Gewinn“, kommentiert Fabian Kaufmann. Er führt weiter aus: „In ihrer neuen Funktion als Director in den jetzt zusammengelegten Bereichen Media Solutions & Online Sales werden ihre guten Kenntnisse über die Pharmabranche sehr hilfreich sein. Mit ihrer Expertise werden wir unseren Kunden noch besser auf sie zugeschnittene Angebotspakete schnüren können“.  Der Bereich Media Solutions erarbeitet maßgeschneiderte Kommunikationskonzepte und Kampagnen, um Kunden einen für ihre Zielgruppenansprache optimalen Medienmix anzubieten. Nach verschiedenen Stationen im Bereich Consulting und Strategisches Marketing (unter anderem bei der Siemens Betriebskrankenkasse) war Susanne zuletzt (von 2011 bis 2014) bei Pfizer als Manager Digital Capabilities tätig und baute in dieser Funktion die europaweite Multi-Channel Marketingstruktur für das Unternehmen auf.

Als weitere Personalie ist Jochen Malzburg zu vermelden, der nun das Key Account Management leitet. „Mit Jochen Malzburg konnten wir die zentrale Position im Key-Account-Management mit einem ausgewiesenen Vertriebsexperten besetzen“, betont Kaufmann. „Seine langjährige Erfahrung und Kompetenz garantiert die kontinuierliche Fortsetzung der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit unseren Kunden“.  Im Hauptfokus von Malzburg werden die Großkunden aus Industrie, wissenschaftlichen Institutionen Handel, Banken und Verkehr stehen. Von 2009 bis heute ist Jochen Malzburg in verschieden Positionen für die Vermarktung des Springer Medizin Portfolios, sowie  in der Kundenbetreuung tätig.

Springer Medizin ist Anbieter qualitativ hochwertiger Fachinformationen und Services für alle Akteure im deutschsprachigen Gesundheitswesen. Die Produktpalette umfasst Zeitschriften, Zeitungen, Bücher sowie umfangreiche digitale Angebote für alle Arztgruppen, Zahnärzte, Pharmazeuten, Pflegeberufe und Entscheider in der Gesundheitspolitik. Die Verlagsprodukte zeichnen sich aus durch exzellente Vernetzung zu wissenschaftlichen Fachgesellschaften, Berufsverbänden, Herausgebern und Fachautoren aus. Springer Medizin ist Teil von Springer Science+Business Media.
Hier finden Sie alle Pressemitteilungen zu Springer Medizin und Springer Science+Business Media.

Pressekontakt: Uschi Kidane | Springer Medizin | tel. +49 6221 487-8166

Foto Schwartz: (c) Deller-Leppert | Foto Malzburg: (c) Springer

8. October 2014 Eine Pflegekammer für Berlin

Repräsentative Befragung von professionell Pflegenden in Berlin zur Pflegekammer startet im Oktober | Springer Medizin Fachzeitschrift Heilberufe ist Medienpartner der Kampagne

Berlin | Heidelberg, 08.Oktober 2014. Nachdem Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein sich dafür entschieden haben, steht nun auch Berlin vor der Frage: Braucht das Land eine Pflegekammer, ja oder nein? Im Jahr 2030 werden knapp 858.000 Menschen in Berlin leben und über 65 Jahre alt sein;  die meisten von ihnen werden gesund älter, dennoch wächst mit den Jahren die Wahrscheinlichkeit, pflegebedürftig zu sein. Eine Pflegekammer könnte eine wirkungsvolle Interessenvertretung sein. In Berlin werden nun verschiedene Vorkehrungen getroffen, um zu erfragen, wie die Beschäftigten zur Einführung einer Pflegekammer stehen. Dazu wird es mehrere Informationsveranstaltungen über „Pro & Contra Pflegekammer“ geben, die sich an die Berufstätigen in der Pflege wenden. Die Koordination dieser Termine übernimmt Hedwig François-Kettner, ehemalige Pflegedirektorin der Charité. Sie steht der Strategiegruppe ‚Allianz Pflegekammer Berlin‘ vor, die sich aus Vertretern des Landespflegerats, des Fördervereins Pflegekammer Berlin und des Fachbereichs Gesundheit der Gewerkschaft kommunaler Landesdienst Berlin zusammensetzt. Ziel ist es, umfassend und objektiv zum Thema zu informieren. Die Medienpartnerschaft mit der ‚Allianz Pflegekammer Berlin‘ - im Sinne einer objektiven und zielgerichteten Kommunikation - übernimmt die Fachzeitschrift Heilberufe, die unter dem Dach von Springer Medizin erscheint.

„Die Errichtung einer Pflegekammer für Berlin wird auf Landesebene intensiv diskutiert“, erklärt Mario Czaja, Berliner Senator für Gesundheit und Soziales in einem Beitrag, der in der Oktober-Ausgabe von Heilberufe abgedruckt ist. „Mit der Studie zur Akzeptanz einer Pflegekammer wollen wir ermitteln, wie die Beschäftigten in der Pflege zur Einführung einer Kammer stehen und was sie von dieser erwarten. Dies ist wichtig, um nicht am Bedarf der Betroffenen vorbei zu planen.“ Medial begleitet wird die gesamte Kampagne von der Springer Fachzeitschrift Heilberufe. „Dass unsere Redaktion Medienpartner der ‚Allianz Pflegekammer Berlin‘ ist, nehmen wir sehr ernst“, erklärt die Chefredakteurin Katja Kupfer-Geißler. Sie führt weiter aus: „Wir verfolgen die Thematik schon sehr lange und wir werden unsere gesamte Medienkompetenz zum Tragen bringen im Sinne einer objektiven und ausführlichen Berichterstattung für unsere Leser, die professionell Pflegenden. Denn nur mündige Pflegende tragen mit ihren Antworten zu einem repräsentativen Ergebnis bei.“

Noch im Oktober 2014 startet zudem die Befragung zur Akzeptanz einer Pflegekammer im Land Berlin. Dazu werden 1.000 nach dem Zufallsprinzip ermittelte Berliner Pflegekräfte interviewt. Die Befragung erfolgt durch die Alice Salomon Hochschule unter Leitung von Prof. Dr. Ingrid Kollak.

Das Heilberufe-Interview mit Mario Czaja zum Download hier. Mehr Infos zur Auftaktveranstaltung am 14. Oktober 2014 und zu weiteren Terminen hier.

Springer Medizin ist Anbieter qualitativ hochwertiger Fachinformationen und Services für alle Akteure im deutschsprachigen Gesundheitswesen. Die Produktpalette umfasst Zeitschriften, Zeitungen, Bücher sowie umfangreiche digitale Angebote für alle Arztgruppen, Zahnärzte, Pharmazeuten, Pflegeberufe und Entscheider in der Gesundheitspolitik. Die Verlagsprodukte zeichnen sich aus durch exzellente Vernetzung zu wissenschaftlichen Fachgesellschaften, Berufsverbänden, Herausgebern und Fachautoren. Springer Medizin ist Teil von Springer Science+Business Media.
Hier finden Sie alle Pressemitteilungen zu Springer Medizin und Springer Science+Business Media.

Pressekontakt: Uschi Kidane | Springer Medizin | tel. +49 6221 487-8166



Springer

30. September 2014 Julius-Springer-Preis für Gefäßmedizin zum 5. Mal verliehen

Sabine Kischkel erhält den Julius-Springer-Preis für Gefäßmedizin 2014 | Preisverleihung am 26. September im Rahmen der DGG-Jahrestagung in Hamburg | Preisarbeit wird als Open Access-Beitrag veröffentlicht

Heidelberg, 30. September 2014. Zur Förderung der Gefäßmedizin mit seiner wachsenden Bedeutung für Diagnostik und Therapie bei gefäßchirurgischen Erkrankungen zeichnet Springer Medizin zum 5. Mal in Folge eine Original- oder Übersichtsarbeit der Fachzeitschrift Gefässchirurgie aus. Preisträgerin 2014 ist die Medizinerin Dr. Sabine Kischkel für ihren Beitrag „Biodegradierbare Polymerstents für die vaskuläre Applikation im Karotis-Modell beim Schwein“ erschienen in Gefässchirurgie 19, 2014. Anders als in den früheren Jahren erhält der Preisträger des Julius-Springer-Preises für Gefäßmedizin ein Preisgeld im Wert einer Open-Choice-Publikation. Der prämierte Beitrag wird in Kürze über PubMedCentral als Volltext frei verfügbar sein unter dx.doi.org/10.1007/s00772-014-1311-4

„Die von uns ausgelobte Arbeit von Sabine Kischkel zeichnet sich besonders durch den edukativen Charakter für alle Experten im Bereich der Gefäßmedizin aus“, erklärte Professor Hans-Henning Eckstein, Schriftleiter der Zeitschrift Gefässchirurgie anlässlich der Preisverleihung während der 30. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG) Ende September in Hamburg. „Ihr Beitrag hat uns als Jury schließlich überzeugt, weil er beispielhaft den notwendigen Transfer von den experimentellen Ergebnissen zum klinischen Nutzen herausarbeitet.“

Kischkel und ihr Team verfolgen mit ihrer Arbeit das Ziel, dass in Zukunft weiterentwickelte Stents für Routineeingriffe am Menschen verwendet werden. Dazu beschreiben und analysieren sie einen Versuch an Schweinen mit zwei Stent-Modellen. Einem herkömmlichen Stent, der rein mechanisch funktioniert und nicht wieder ausgetauscht werden kann. Erschwerte Wundheilung sowie eine erhöhte Entzündungsgefahr durch den Stent als permanentem Fremdkörper können auftreten. Und einem neuartigen, biodegradierbaren Polymerstent, der über chemische Substanzen wirkt und im Körper wieder abbaubar ist. Seine Implantation erfolgt endovaskulär und ist auch deswegen weitaus verträglicher. Typische Fremdkörperreaktionen sind bei ihm nicht bekannt, außerdem ist er nicht hinderlich bei weiteren Eingriffen an derselben Stelle. Zum Vergleich wurden zehn Landschweinen der neue PLLA/P4HB-Stent implantiert, zehn weitere Schweine erhielten handelsüblich mechanische wirkende Stents. Eingriff und Wundheilung verlief bei allen Tieren komplikationslos, allerdings zeigten sich eindeutig bessere Stenosegrade bei den neuen PLLA/P4HB-Stent Modellen. Damit stellt dieser Polymerstent einen sehr vielversprechenden Ansatz für die weitere Therapie am Menschen dar. Die Erkenntnisse aus der Arbeit von Kischkel und Team bedeuten einen maßgeblichen Beitrag für die Behandlung von Patienten mit gefäßmedizinischen Erkrankungen in der Zukunft.

Dr. Sabine Kischkel ist Fachärztin im Bereich Gefäßmedizin, arbeitet an der Klinik und Poliklinik für Allgemeine, Thorax-, Gefäß- und Transplantationschirurgie an der Universitätsmedizin Rostock. Den Volltext zum Download hier.

Die Springer Medizin Zeitschrift Gefässchirurgie informiert über aktuelle Entwicklungen in der vaskulären und endovaskulären Chirurgie. Die Zeitschrift wendet sich in acht Ausgaben pro Jahr an Gefäßchirurgen und Spezialisten angrenzender Fachgebiete in Praxis, Klinik und Forschung. Der Julius-Springer-Preis für Gefäßmedizin zeichnet eine Original- oder Übersichtsarbeit aus, die in deutscher Sprache verfasst wurde und im Zeitraum von Mai des Vorjahres bis April des laufenden Jahres in einer Ausgabe von Gefässchirurgie erschienen ist. Mehr zur Zeitschrift Gefässchirurgie.

Springer Medizin ist Anbieter qualitativ hochwertiger Fachinformationen und Services für alle Akteure im deutschsprachigen Gesundheitswesen. Die Produktpalette umfasst Zeitschriften, Zeitungen, Bücher sowie umfangreiche digitale Angebote für alle Arztgruppen, Zahnärzte, Pharmazeuten, Pflegeberufe und Entscheider in der Gesundheitspolitik. Die Verlagsprodukte zeichnen sich aus durch exzellente Vernetzung zu wissenschaftlichen Fachgesellschaften, Berufsverbänden, Herausgebern und Fachautoren aus. Springer Medizin ist Teil von Springer Science+Business Media.
Hier finden Sie alle Pressemitteilungen zu Springer Medizin und Springer Science+Business Media.

Pressekontakt Springer Medizin: Uschi Kidane | tel +49 6221 487-8166
Anzeigenkontakt Springer Medizin: Noela Krischer-Janka | tel +49 30 82787 5731

Vlnr: Prof. Eike Sebastian Debus, Prof. Hans-Henning Eckstein, Dr. Sabine Kischkel und Monika Kretz (Springer)

Springer Medizin

29. September 2014 Verleihung des Julius-Springer-Preises für Ophthalmologie 2014

Zum siebten Mal zeichnet Springer Medizin die beste Originalie der Zeitschrift Der Ophthalmologe aus | Anwendung moderner Bildgebungstechnik bei der Augenerkrankung Uveitis posterior durch Dr. Lukas Reznicek und Dr. Florian Seidensticker

Heidelberg | Leipzig, 29. September 2014. Am 27. September 2014 wurde zum siebten Mal der Julius-Springer-Preis für Ophthalmologie verliehen. Springer Medizin prämiert hierbei jährlich eine herausragende wissenschaftliche Originalarbeit aus der Zeitschrift Der Ophthalmologe. Der Preis, der mit 2.500 Euro dotiert ist, geht dieses Jahr an Dr. Lukas Reznicek (Augenklinik der LMU München) und an Dr. Florian Seidensticker (Augenklinik der LMU München; Zollikofen, Schweiz) für die Arbeit „Weitwinkelfundusautofluoreszenz bei nichtinfektiöser Uveitis posterior“. Die Preisverleihung fand im Rahmen des Kongresses der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft in Leipzig statt.

Ziel der prämierten Arbeit war es, den diagnostischen Informationsgehalt der Weitwinkelfundusautofluoreszenz (FAF) bei Patienten mit posteriorer nichtinfektiöser Uveitis und chorioretinalen Veränderungen zu untersuchen. Diese Erkrankung des Auges ist eine entzündliche Veränderung des hinteren Augenabschnitts und kann zur Erblindung führen. Reznicek, Seidensticker und Mitarbeiter untersuchten insgesamt 73 Augen von 51 Patienten mit nichtinfektiöser posteriorer Uveitis. Bei allen Patienten wurde eine Weitwinkelfarb- und FAF-Aufnahme der hinteren Augenabschnitte mit einem Weitwinkel-Scanning-Laser-Ophthalmoskop (SLO)  gemacht. Mit dieser Methode können Bilder von bis zu 200° der Netzhaut in hoher Auflösung auf einem Scan erzeugt werden. Gegenüber konventionellen Aufnahmen bietet dies den Vorteil, dass neben der zentralen auch die gesamte periphere Netzhaut dargestellt und beurteilt werden kann.  

Es zeigten sich bei 51 von den 73 untersuchten Augen (69,9 Prozent) klinische Veränderungen der peripheren Retina. Diese entzündlichen oder entzündlich vernarbten Veränderungen wären mit einer konventionellen FAF-Aufnahme nicht zu erkennen gewesen. In fast der Hälfte der Fälle (32/73=43,8 Prozent) konnten hinsichtlich der Ausdehnung, Begrenzung oder Größe der Verletzung Unterschiede zwischen den Farb- und den FAF-Aufnahmen beobachtet werden. Dabei war in den Weitwinkel-FAF-Aufnahmen eine weitere Ausdehnung dieser Verletzung zu erkennen als in den Farbaufnahmen. Außerdem beobachteten Reznicek und Seidensticker bei 16,4 Prozent (12/73) der Patienten mit akut ablaufender oder abgelaufener Vaskulitis-Episode und mit teils okkludierten Gefäßen eine bessere und präzisere Darstellung mit Hilfe der FAF-Aufnahmen im Vergleich zur klinischen Untersuchung mit Funduskopie oder in den Farbaufnahmen.

Damit ist gezeigt worden, dass die Weitwinkel-FAF-Aufnahmen wichtige zusätzliche Informationen bei der Erfassung und Dokumentation peripherer und zentraler chorioretinaler Veränderungen bietet.

Journalisten können auf Anfrage den vollständigen Artikel „Weitwinkelfundusautofluoreszenz bei nichtinfektiöser Uveitis posterior“ aus Der Ophthalmologe erschienen im Juni 2014 erhalten.

Springer Medizin ist führender Anbieter von Fachinformationen im Gesundheitswesen in Deutschland und Österreich. Die Produktpalette umfasst Zeitschriften, Zeitungen, Bücher und eine Vielzahl von Online-Angeboten für alle Arztgruppen, Psychologen, Zahnärzte, Pharmazeuten, Heilberufe und medizinisch interessierte Laien. Wichtige Qualitätsmerkmale aller Verlagsprodukte sind hohe wissenschaftliche Qualität, Fort- und Weiterbildung auf dem neuesten Stand der medizinischen Forschung, sowie exzellente Vernetzung zu wissenschaftlichen Fachgesellschaften, Berufsverbänden, medizinischen Stiftungen, Herausgebern und Fachautoren. Springer Medizin ist Teil von Springer Science+Business Media. Hier finden Sie alle Pressemitteilungen zu Springer Medizin und Springer Science+Business Media.

Pressekontakt: Nora Cremers | Springer Medizin | tel. +49 6221 487-8397

(c) Springer

24. September 2014 Mehr Pferdestärken für den Programmbereich Psychologie

Springer bündelt sein Portfolio im Bereich Psychologie und setzt auf breiteres Themenspektrum und mehr Publikationen

Heidelberg | Wiesbaden, 24. September 2014. Seit diesem Jahr bündelt  Springer sein deutschsprachiges Psychologieportfolio. Publikationen aus den Imprints Springer Spektrum, Springer VS und dem Bereich Medizin werden damit unter dem übergeordneten Springerdach veröffentlicht. Darüber hinaus ist geplant, das Segment in Breite und Tiefe konsequent auszubauen.

„Der Bündelung ging voraus, dass wir zunächst intern die Strukturen dafür schaffen, indem wir die Teams der drei verschiedenen Bereiche zu einem zusammenführen“, kommentiert Dr. Reinald Klockenbusch, Editorial Director Psychology & ReferenceWorks die Zusammenlegung dieses Bereichs, dem er vorsteht. Er fährt fort: „Mit dieser neuen Konstellation bündeln wir mehr Best Practice denn je. Denn der Schritt‚ ‚aus Drei mach Eins‘ birgt gleich mehrere Vorteile: An erster Stelle stehen der gemeinsame Auftritt und die damit verbundene vollständige Übersicht aller Publikationen zu nennen. Im kürzlich erschienenen Katalog Springer Psychologie hat der Leser erstmalig eine komplette Darstellung aller aktuellen Springer-Publikationen aus dem deutschsprachigen Buch- und Zeitschriftenbereich dieses Segments. Online findet er die Übersicht aller lieferbaren Titel via www.springer.com/psychologie und die jeweiligen Ansprechpartner.“ In dem Lektorats- und Redaktionsteam finden sich Profis, deren Expertise unmittelbar Autoren,  Herausgebern, Gesellschaften und Lesern zu Gute kommt.

Das so formierte Psychologieteam forciert Publikationen in allen Teildisziplinen der Psychologie, d.h. sowohl in den Grundlagenfächern wie auch in der angewandten Psychologie, z. B. der Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie, Pädagogische Psychologie und Psychotherapie. Die jetzigen Stärken des Programms werden ausgebaut und erweitert: Neben Lehr- und Fachbüchern, Sachbüchern und Patientenratgebern werden auch Forschungspublikationen (Springer Research), datenbankbasierte (Praxis-)Handbücher (Springer NachschlageWissen) und moderne,  kompakte eBooks zum Lernen und Nachschlagen (Springer Essentials) beim Programmausbau eine wesentliche Rolle spielen.
Das Fachzeitschriftenprogramm der Psychologie erfährt eine Ausweitung durch neue Teildisziplinen und Forschungsrichtungen, die sich vor allem durch einen starken Praxis- und Anwendungsbezug auszeichnen. Verstärkt wird dieser Bereich auch auf Open Access-Aktivitäten (Springer Open) setzen. Der Katalog zum Download hier.

Springer Science+Business Media (www.springer.com) ist ein international führender Verlag für hochwertige Inhalte in innovativen Informationsprodukten und Dienstleistungen im Bereich Science, Technology, Medicine. Hauptzielgruppe sind Forscher in Hochschulen und wissenschaftlichen Instituten ebenso wie in Forschungsabteilungen von Unternehmen. Die Verlagsgruppe ist außerdem ein renommierter Anbieter von Fachpublikationen in Europa, insbesondere im deutschsprachigen Raum und den Niederlanden. Diese werden von Ärzten sowie Fachleuten aus dem Gesundheitswesen und der Verkehrserziehung genutzt. Springer brachte 2013 etwa 2.200 englischsprachige Zeitschriften und mehr als 8.400 neue Bücher heraus. Ebenso erscheint im Verlag die weltweit größte eBook-Collection im Bereich Science, Technology, Medicine und das umfangreichste Portfolio an Open Access-Zeitschriften. Springer Science+Business Media erzielte 2013 einen Jahresumsatz von ca. 943 Millionen Euro. Die Gruppe hat weltweit mehr als 8.000 Mitarbeiter.

Weitere Informationen: www.springer.com/psychologie

Kontakt: Uschi Kidane | Manager Corporate Communications | tel +49 6221 4878166 | uschi.kidane@springer.com

(c) Springer

23. September 2014 Kostenschraube der Arzneimittelausgaben dreht sich weiter nach oben | 30. Arzneiverordnungs-Report erschienen

Die Herausgeber des Arzneiverordnungs-Reports von Springer kritisieren anhaltend überteuerte Arzneimittelpreise und verweisen auf bestehende Einsparungspotenziale in Deutschland | Nutzenbewertung durch das AMNOG wirkt sich weiterhin positiv aus

Berlin | Heidelberg, 23. September 2014. Auch in diesem Jahr meldet die GKV einen Kostenanstieg der Arzneimittelausgaben auf dem deutschen Markt. Damit haben sich im Vorjahresvergleich die Mehrkosten um 3,2 Prozent erhöht und belaufen sich zu einer Gesamtsumme von 32,11 Mrd. Euro.

Auf der diesjährigen Pressekonferenz zum Erscheinen des Arzneiverordnungs-Report 2014 kritisiert der Pharmakologe Professor Ulrich Schwabe und Herausgeber des Reports den erneuten Kostenanstieg. Eine nach wie vor überzogene Preispolitik der Arzneimittelindustrie belaste die Patienten mit überhöhten Preisen, lautet sein Vorwurf. Als äußerst positiv sei hingegen zu vermelden, dass im europäischen Vergleich neueingeführte Präparate keine nennenswerten Unterschiede mehr aufweisen. Dies ist der Nutzenbewertung durch das Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz AMNOG geschuldet. Das AMNOG habe sich damit in den drei Jahren seit seiner Einführung als wichtiges Steuerungsinstrument für den deutschen Arzneimittelmarkt etabliert.

Der Gesamtanteil der Arzneimittelausgaben am Gesamtvolumen der GKV-Kosten über 198,07 Mrd. Euro liegt wie im Vorjahr bei 16,2 Prozent. Damit ist die Bedeutung der Arzneimittelausgaben für das Gesundheitswesen unverändert hoch.

Mit dieser Neuerscheinung liegt die 30. Ausgabe des Arzneiverordnungs-Reports vor, der seit 1998 jährlich bei Springer erscheint. Der aktuellen Publikation liegen 819 Millionen kassenärztliche Verordnungen des Jahres 2013 zu Grunde, die sich auf eine Ausgabensumme von 32,1 Mrd. Euro belaufen. Die Auswertungen dieser Rezepte, die von 202.965 Vertragsärzten ausgestellt wurden, hat wie in jedem Jahr im Wissenschaftlichen Institut der AOK, dem WIdO stattgefunden. Als ein Novum dieser Jubiläumsausgabe ist das Kapitel über Mittel zur Behandlung von Multipler Sklerose, sowie über Onkologika zu nennen. In letzterem werden erstmals die häufig verwendeten Rezepturarzneimittel und Fertigarzneimittel zur Krebsbehandlung gemeinsam dargestellt. Eine weitere Besonderheit im Buch ist das Kapitel „Drei Jahre Nutzenbewertung von neuen Arzneimitteln gemäß AMNOG“; das Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz hat nicht nur nationale Relevanz, auch das Ausland zeigt großes Interesse an seinen Auswirkungen auf dem deutschen Arzneimittelmarkt.
Der Report dient Ärzten als Entscheidungshilfe für eine Verordnung nach therapeutischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Als Standardwerk, dessen Ziel es ist, Transparenz auf dem deutschen Arzneimittelmarkt zu schaffen, genießt er darüber hinaus hohe Anerkennung in Gesundheitsökonomie und Politik.
Die elektronische Pressemappe mit Buchcover zum Download hier.

Ulrich Schwabe, Dieter Paffrath (Hrsg.)
Arzneiverordnungs-Report 2014
Aktuelle Daten, Kosten, Trends und Kommentare
2014, 1305 S., 79 Abb.
Softcover € 59,99 (D) | € 61,67 (A) | sFr 75.00 (CH)
ISBN 978-3-662-43486-4
Auch als eBook verfügbar

Journalisten erhalten auf Anfrage ein Rezensionsexemplar von uns zugesandt. Darüber hinaus gibt es aber auch die Option, unsere Titel als eBook sofort über einen Online-Zugriff zu nutzen. Dazu müssen Sie sich lediglich einmalig registrieren.

Unser SpringerAlert für Buchrezensenten gibt Ihnen die Möglichkeit, regelmäßig zu unseren Neuerscheinungen informiert zu werden. Auch dafür müssen Sie sich einmalig anmelden und Ihr Interessensprofil eingeben.

Kontakt:
Uschi Kidane | Manager Corporate Communications | tel +49 6221 4878166 | uschi.kidane@springer.com

(c) Springer

22. September 2014 Nominierungsstart: Pflegemanagement-Award für Nachwuchsführungskräfte 2015

Ab sofort können Nachwuchsführungskräfte in der Pflege für den Pflegemanagement-Award 2015 nominiert werden. Die Preisverleihung findet im Rahmen des von Springer Medizin veranstalteten Kongresses Pflege Ende Januar 2015 in Berlin statt  

Berlin, 22. September 2014. Der Pflegemanagement-Award ist mittlerweile eine feste Institution geworden. So hat bereits zum vierten Mal in Folge eine Nachwuchsführungskraft die Chance, für ihre Leistungen mit dem Pflegemanagement-Award ausgezeichnet zu werden. Dazu können ab sofort Führungskräfte in der Pflege ihren Führungsnachwuchs für den Preis vorschlagen. Nominierungsschluss ist der 3. November 2014. Initiator des Preises ist der Bundesverband Pflegemanagement. Plattform für die Preisübergabe ist der Kongress Pflege 2015, der Ende Januar in Berlin von Springer Medizin sein 20-jähriges Jubiläum begeht. Hauptsponsor ist auch dieses Jahr ZeQ, eine der führenden Unternehmensberatungen für Krankenhäuser, Rehakliniken und Psychiatrien.

„Die vielen positiven Impulse, die wir von den Preisträgern der letzten Jahre für unsere berufspolitische Arbeit erhalten haben, sind beeindruckend und zeigen jedes Jahr aufs Neue, wie wichtig die Förderung des Nachwuchses für eine Pflege mit Zukunft ist. Besonders freuen wir uns darüber, dass wir seit der erstmaligen Verleihung des Preises 2012 eine Reihe von jungen Kolleginnen und Kollegen für die Mitarbeit im Bundes- und in den Landesvorständen begeistern konnten.  Mit dem Preis wollen wir auch künftig dazu beitragen, die herausragenden Leistungen des Nachwuchses zu honorieren“, so Peter Bechtel, Vorstandvorsitzender des Bundesverbands Pflegemanagement. Gesucht werden Nachwuchsführungskräfte, die sich mit Engagement, Kreativität, sozialer und fachlicher Kompetenz für die Stärkung der Position ihrer Profession engagieren und dabei die für ihren Beruf so wichtige Empathie nicht aus den Augen verlieren.

Mehr zum Pflegemanagement-Award 2015 sowie das Nominierungsformular finden Sie hier.
Pressekontakt Bundesverband Pflegemanagement e.V. | Sabine Girts | Geschäftsführerin | +49 30 44 03 76 93 

Kongressorganisation und Anmeldung: Andrea Tauchert | Springer Medizin | tel. +49 30 82787-5510
Mehr Informationen zum Kongress finden Sie hier; das Vorprogramm zum Download hier.

Der Bundesverband Pflegemanagement e.V.  ist eine aktive Interessenvertretung der Profession Pflege und insbesondere des Pflegemanagements in Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist bereits seit 1974 aktiv. Die heutige Struktur mit Bundesvorstand und Landesgruppen für einen maximalen Einfluss in Politik und Öffentlichkeit besteht seit 2005. Der Bundesverband Pflegemanagement ist Gründungsmitglied und aktives Mitglied des Deutschen Pflegerats. Durch seine Managementkompetenz, sein starkes Netzwerk und eine klare Organisationsstruktur wird der Verband heute als einer der Hauptansprechpartner unter den Pflegemanagement-Verbänden gehört und ist auf Bundes- wie Landesebene in die Gestaltung von Gesetzesvorlagen involviert und in Gremien engagiert. Vorstandsvorsitzender ist Peter Bechtel.

Springer Medizin ist Anbieter qualitativ hochwertiger Fachinformationen und Services für alle Akteure im deutschsprachigen Gesundheitswesen. Die Produktpalette umfasst Zeitschriften, Zeitungen, Bücher sowie umfangreiche digitale Angebote für alle Arztgruppen, Zahnärzte, Pharmazeuten, Pflegeberufe und Entscheider in der Gesundheitspolitik. Die Verlagsprodukte zeichnen sich aus durch exzellente Vernetzung zu wissenschaftlichen Fachgesellschaften, Berufsverbänden, Herausgebern und Fachautoren aus. Springer Medizin ist Teil von Springer Science+Business Media.
Hier finden Sie alle Pressemitteilungen zu Springer Medizin und Springer Science+Business Media.

Pressekontakt: Uschi Kidane | Springer Medizin | tel. +49 6221 487-8166

(c) Bundesverband Pflegemanagement

17. September 2014 Doktorarbeit leicht(er) gemacht

Leitfaden für Mediziner und Zahnmediziner zu einer erfolgreichen Promotion | Mit dem 4-Phasenkonzept der Doktoranden Akademie den gewünschten Abschluss erreichen

Berlin | Heidelberg, 17. September 2014. In Deutschland ist die Promotion im Gegensatz zu anderen Ländern, wie z.B. in Österreich, für eine Tätigkeit als Arzt nicht zwingend erforderlich. Dennoch promovieren etwa zwei Drittel aller künftigen Ärzte. Nach der gefällten Entscheidung stehen viele Mediziner und Zahnmediziner vor der Frage: „Wie schreibe ich eine Doktorarbeit?“ Für einen Studenten der Medizin ist es schwierig bei der Planung der ersten eigenen wissenschaftlichen Arbeit die entscheidenden Informationen für eine erfolgreiche Umsetzung zu erhalten. Oft wenden sie den Stil wissenschaftlichen Arbeitens intuitiv an, allerdings wird dieses Wissen während des Studiums leider nicht immer systematisch vermittelt. Daher hat Springer in seiner Lehrbuch-Reihe den Titel Wie schreibe ich eine Doktorarbeit? für eine erfolgreiche Promotion herausgebracht. Dr. med. Jasmin Webinger hat das Konzept für diesen Leitfaden entwickelt und gemeinsam mit den Autoren Daniela Keller und Barbara Budrich umgesetzt. Durch eigene Projekte, Seminare und Workshops für Doktoranden erhielten die Autoren ein umfassendes Verständnis für die Hürden bei der Doktorarbeit und konnten dadurch die Arbeitsmethoden weiter verbessern. Durch dieses Wissen entwickelte Webinger das Konzept „Promovieren mit System“ für die Doktoranden Akademie.

Das Konzept basiert auf vier Phasen, jeder ist ein eigenständiges Kapitel gewidmet. Die ersten beiden Kapitel beschreiben die Vorbereitung und die methodische Durchführung, während sich das dritte und vierte Kapitel mit den Phasen der Anwendung statistischer Analyseverfahren und den technischen Werkzeugen des Schreibens befassen. Hier ist insbesondere der Exkurs zur Textverarbeitung mit MS Word sehr hilfreich. Mit diesem Leitfaden ist es möglich, Fehler zu erkennen und von Anfang an Pannen zu vermeiden. Praktische Tipps und Tricks, sowie gekennzeichnete Leitfragen und Checklisten machen das Buch zu einem ganz persönlichen Mentor. Außerdem ist durch ein ausführliches Glossar und Stichwortverzeichnis ein schnelles Nachschlagen möglich.

Für dieses Buch interviewte Webinger erfolgreiche Doktorväter und Doktormütter, um deren praxiserprobte Strategien, Methoden und Tipps zum wissenschaftlichen Arbeiten zu erfahren. „Dieser Leitfaden eignet sich für Doktoranden der Medizin und Zahnmedizin, die ihre Promotion professionell und effizient erstellen wollen. Wir haben ihn für die Mediziner geschrieben, die sich auf eine Doktorarbeit vorbereiten und wissen wollen, worauf sie bei der Auswahl des Forschungsthemas achten sollten“, erklärt Webinger. Genauso findet er Verwendung für Doktoranden, die bereits an der Arbeit schreiben. Zusätzlich bietet dieses Lehrbuch grundlegende Informationen zu Motivation, Zeitmanagement und Projektplanung.

Dr. med. Jasmin Webinger ist Fachärztin für Kinderheilkunde und seit 2010 Studienärztin in der Kinderkardiologie an der Universität Erlangen. Als Gründerin der Doktoranden Akademie hat sie das Konzept „Promovieren mit System" entwickelt und coacht Doktoranden seit 2012.
Diplom-Mathematikerin Daniela Keller ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Bioinformatik an der Universität Würzburg und statistische Beraterin für Studenten, Doktoranden, Ärzte und Wissenschaftler.
Die Verlagskauffrau Barbara Budrich studierte Anglistik, Geografie und Soziologie und ist Verlegerin, Autorin, Trainerin und Rednerin rund um das wissenschaftliche Schreiben und Publizieren.

Jasmin Webinger, Daniela Keller, Barbara Budrich
Wie schreibe ich eine Doktorarbeit?
Leitfaden für Mediziner und Zahnmediziner
2014, 140 S., 26 Abb.
Softcover € 12,99 (D) | € 13,35 (A) | sFr 16.50 (CH)
ISBN 978-3-642-54077-6
In Kürze auch als eBook verfügbar

Journalisten erhalten auf Anfrage ein Rezensionsexemplar des Lehrbuchs Wie schreibe ich eine Doktorarbeit? von uns zugesandt. Darüber hinaus gibt es aber auch die Option, unsere Titel als eBook sofort über einen Online-Zugriff zu nutzen. Dazu müssen Sie sich lediglich einmalig registrieren.

Unser SpringerAlert für Buchrezensenten gibt Ihnen die Möglichkeit, regelmäßig zu unseren Neuerscheinungen informiert zu werden. Auch dafür müssen Sie sich einmalig anmelden und Ihr Interessensprofil eingeben.

Weitere Informationen:
www.springer.com/medicine/book/978-3-642-54077-6

Kontakt:
Nora Cremers |  tel +49 6221 4878397 | nora.cremers@springer.com

(c) Springer

5. September 2014 „So weit sind wir noch lange nicht!“

Akademisierung in der Pflege auf dem 12. Gesundheitspflege-Kongress von Springer Medizin am 24. und 25. Oktober in Hamburg | Differenziertere Personalplanung gefordert, um studierte Pflegekräfte besser zu integrieren | Podiumsdiskussionen zu Führung und Pflegeausbildung

Berlin | Hamburg, 05. September 2014. Pflegewissenschaft kommt nur in homöopathischen Dosen in der Pflegepraxis an. Das bemängelt Prof. Petra Weber, Prodekanin an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW). „Unter ein Prozent derjenigen Pflegenden in Deutschland, die klientennah arbeiten, sind akademisch ausgebildet“, schätzt die Pflegewissenschaftlerin, die an der HAW den Dualen Studiengang Pflege leitet. Der Wissenschaftsrat empfiehlt eine Akademisierung von etwa 10 bis 20 Prozent eines Jahrgangs in den Pflege- und Therapieberufen. „So weit sind wir noch lange nicht“, so Weber. Erfahrungen in einer akademisierten pflegerischen Praxis sind nur ein Thema auf dem 12. Gesundheitspflege-Kongress, der von Springer Medizin am 24. und 25. Oktober in Hamburg veranstaltet wird.

Eine bessere Qualifikation der Pflegekräfte führt nachweislich zu einer besseren Gesundheitsversorgung. Doch wie können diese Qualifikationsprofile in die Praxis integriert werden? Studierte Pflegefachkräfte verdienen oft nicht mehr als ihre nicht akademisch ausgebildeten Kolleginnen und Kollegen und oft haben sie das gleiche Tätigkeitsprofil. „Wir brauchen eine differenziertere Personalplanung und -entwicklung, die an den Kompetenzen orientiert ist“, sagt Prof. Weber. „Das heißt: mehr Verantwortung und mehr Geld für studierte Pflegende.“ Doch noch fehle es an tarifrechtlichen Regelleistungen, um besser ausgebildete Pflegefachkräfte auch besser zu vergüten. Das häufig zu hörende Argument, dass akademisch ausgebildete Pflegekräfte nicht mehr am Bett arbeiten wollen, weist die Pflegewissenschaftlerin als „irrige Vorstellung“ zurück: „Sonst würde ja auch kein Arzt mehr seine Patienten versorgen.“

Eine Podiumsdiskussion zum Thema „Kommt Wissenschaft in der Praxis an?“ und ein Science Slam mit unterhaltsamen Präsentationen junger Pflegewissenschaftlerinnen und Pflegewissenschaftler rundet die Veranstaltung zur Akademisierung ab. Weitere Podiumsdiskussionen drehen sich um unterschiedliche Konzepte in Organisation und Führung von Krankenhäusern und Pflegediensten sowie um Pro und Kontra Generalisierung in der Pflegeausbildung. Neben der HAW sind die Universitätskliniken Schleswig-Holstein und das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Kooperationspartner des Kongresses sowie die Asklepios Kliniken Hamburg, das Albertinen-Diakoniewerk und der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK). Das Kongressvorprogramm finden Sie zum Download hier; weiterführende Informationen zum Kongress hier.

Kongressorganisation und Anmeldung: Andrea Tauchert | Springer Medizin | tel. +49 30 82787-5510

Pressekontakt: Uschi Kidane | Springer Medizin | tel. +49 6221 487-8166

(c) Springer-Verlag GmbH