Pressemeldungen

13. May 2013 Förderpreis des 'Spektrum der Augenheilkunde' verliehen

Springer Medizin zeichnet beste Jahrgangsarbeit innerhalb der Fachzeitschrift aus | Der Verlag fördert damit herausragende Publikationen von Nachwuchswissenschaftlern

Wien | Heidelberg, 13. Mai 2013. Zum vierten Mal zeichnet Springer Medizin in Wien die beste Originalarbeit aus, die innerhalb eines Jahrgangs in der Fachzeitschrift Spektrum der Augenheilkunde erschienen ist. Den Preis erhielt in diesem Jahr Dr. Martina Brandner von der Universitäts-Augenklinik der Medizinischen Universität Graz für ihre Veröffentlichung ‚Amblyopietherapie – Empfehlungen des Consilium Strabologicum Austriacum in Zusammenarbeit mit Orthoptik Austria. Die Verleihung fand Anfang Mai auf der diesjährigen Jahrestagung der Österreichischen Ophthalmologischen Gesellschaft in Bad Ischl statt. Während der Preisverleihung am 11. Mai 2013 lobte die Jury vor allem die hohe klinische Relevanz, Innovation und den didaktisch guten Aufbau der prämierten Arbeit. Die Nachwuchswissenschaftlerin erhielt die Urkunde aus den Händen von Univ.-Prof. Dr. Herbert A. Reitsamer, ständiger wissenschaftlicher Sekretär der Österreichischen Ophthalmologischen Gesellschaft; den Scheck im Wert von Euro 2.000,- überreichte Gabriele Hollinek, Leiterin Journals und Redaktionen, Springer Medizin Wien.

Die Amblyopie ist ein entwicklungsbedingtes Defizit des Formensehens, insbesondere der Sehschärfe. Diese Augenerkrankung erfordert ein frühzeitiges Erkennen und eine Behandlung in der sensitiven Phase der Sehentwicklung. Obwohl seit der ersten Erwähnung der Amblyopie über 200 Jahre vergangen sind, ist die Diskussion um deren Behandlung aktueller denn je. Im Jahre 2009 wurden durch die Zusammenarbeit des Consilium Strabologicum Austriacum mit Orthoptik Austria österreichweit geltende Therapieempfehlungen zur Behandlung der Amblyopie erarbeitet. Die von Martina Brand verfasste Arbeit stellt Empfehlungen im Sinne von preferred practice pattern (PPP) und keine Richtlinien für die Amblyopietherapie dar, so dass bei ausreichender Erfahrung des Facharztes eine individuelle Therapieanpassung möglich ist.

Martina Brandner wurde 1978 in Graz  geboren, wo sie Humanmedizin studierte. Zur Zeit ist sie als Oberärztin der Ambulanz für Schielen, Kinderophthalmologie und Rehabilitation von Sehbehinderten an der Universitäts-Augenklinik Graz tätig.

Der Förderpreis des Spektrum der Augenheilkunde wird jährlich im Rahmen der Jahrestagung der Österreichischen Ophthalmologischen Gesellschaft verliehen und ist mit Euro 2.000,– dotiert. Aus allen im Spektrum der Augenheilkunde publizierten Originalarbeiten wählt eine Jury die beste eines Jahrgangs aus, deren Autor sie den Preis zuerkennt. Da der Förderpreis des Spektrum der Augenheilkunde dem Ansporn zur originellen Publikation und hier vor allem des wissenschaftlichen Nachwuchses dienen soll, sind Klinik-, Abteilungs- und Institutsvorstände (ausgenommen als Co-Autoren) sowie Autoren über 40 Jahre von der Bewerbung ausgeschlossen.
Der Beitrag ‚Amblyopietherapie – Empfehlungen des Consilium Strabologicum Austriacum in Zusammenarbeit mit Orthoptik Austria‘ ist in Heft 26/2012 (S. 236-240) von Spektrum der Augenheilkunde erschienen. Journalisten können den prämierten Artikel kostenlos anfordern.

Springer Medizin ist führender Anbieter von Fachinformationen im Gesundheitswesen in Deutschland und Österreich. Die Produktpalette umfasst Zeitschriften, Zeitungen, Bücher und eine Vielzahl von Online-Angeboten für alle Arztgruppen, Psychologen, Zahnärzte, Pharmazeuten, Heilberufe und medizinisch interessierte Laien. Wichtige Qualitätsmerkmale aller Verlagsprodukte sind hohe wissenschaftliche Qualität, Fort- und Weiterbildung auf dem neuesten Stand der medizinischen Forschung, sowie exzellente Vernetzung zu wissenschaftlichen Fachgesellschaften, Berufsverbänden, medizinischen Stiftungen, Herausgebern und Fachautoren. Springer Medizin ist Teil von Springer Science+Business Media. Hier finden Sie alle Pressemitteilungen zu Springer Medizin und Springer Science+Business Media.

Pressekontakt: Uschi Kidane | Springer Medizin | tel +49 6221 487-8166

vlnr: Dr. Martina Brandner, Dr. Herbert A. Reitsamer, Gabriele Hollinek

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30. April 2013 Auszeichnung für Springer-Ratgeber ‚Diagnose-Schock: Krebs‘

Die Krebsliga Aargau ehrt herausragende Leistungen in der Psychoonkologie | Die Scheckübergabe im Wert von 10.000 Franken an die Autoren des Springerbuches fand im Rahmen einer Autorenlesung statt

Aarau | Heidelberg, 30.04.2013. Rund jeder vierte Todesfall in Deutschland geht auf eine Krebserkrankung zurück. Die Diagnose einer solchen Erkrankung ist für den Betroffenen und seine Angehörigen häufig der Beginn eines Leidensweges, der auch mit starken seelischen Belastungen verbunden ist. Oft mangelt es in dieser schwierigen Phase an psychischem Beistand für Patienten und deren Angehörige. Konkrete Unterstützung für die vernachlässigte Seele bieten die Autoren Dr. Alfred Künzler, Stefan Mamié und Carmen Schürer mit dem 2012 bei Springer Medizin erschienenen psychologischen Ratgeber Diagnose-Schock: Krebs. Dafür wurden sie am 25. April 2013 mit dem Anerkennungspreis der Krebsliga Aargau ausgezeichnet.

„Der Ratgeber ist in der Krise lesbar und für Laien gut verständlich“, entgegnet Christine Honegger, Geschäftsführerin der Krebsliga Aargau, während der Preisverleihung. „Dank dem engen Bezug zur Praxis ist der Nutzen des Ratgebers sehr hoch“, fügt sie hinzu. Die Autoren des Buches sind allesamt praktizierende Psychoonkologen und haben viele Jahre mit Patienten und Angehörigen gearbeitet. Einer der Autoren, Dr. Alfred Künzler, ist in der Psychoonkologie auch forschend tätig. Neben der Bereitstellung von praktischen Hilfestellungen im Umgang mit der Krankheit ist Diagnose-Schock: Krebs daher wissenschaftlich fundiert und beruht auf ausführlicher klinischer Praxiserfahrung. „Dr. Künzlers beruflicher Hintergrund ermöglichte die enge Verbindung von Forschung und Praxis und wirkt dem in der Psychologie häufig beklagten Graben zwischen Wissenschaft und Praxis entgegen“, entgegnet Honegger weiterhin bezüglich der speziellen Leistung der Autoren im Rahmen der Krebshilfe.

Seit 2007 vergibt die Krebsliga Aargau alle zwei Jahre ihren Anerkennungspreis, um Personen oder Institutionen zu würdigen, die außergewöhnliche Leistungen im gesamten Bereich von Krebserkrankungen erbringen. Die Preisverleihung (siehe Foto) und die Übergabe des Schecks in Höhe von 10.000 Franken fand Ende April im Kantonspital Aarau im Rahmen einer Lesung statt, zu der die Autoren von Diagnose-Schock: Krebs geladen wurden, um einem interessierten Publikum besondere Textstellen aus ihrem Buch zu erörtern. Durch die Verleihung des Preises möchten die Juroren, bestehend aus dem Vorstand der Krebsliga Aargau, die Arbeit und das persönliche Engagement der Preisträger würdigen, auch, um damit zu einer höheren Sensibilisierung der Gesellschaft für die Anliegen von Krebskranken beizutragen.

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Pressekontakt und Rezensionsexemplar: Katrin Henkes | Springer Medizin | tel. +49 6221 487-8397

Dr. Martin Wernli (Präsident der Krebsliga Aargau), Dr. Alfred Künzler, Carmen Schürer und Stefan Mamié (Autoren des Springer-Ratgebers) v.l.n.r

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18. April 2013 Gesundheitssystem diskriminiert Übergewichtige

Interprofessioneller Pflegekongress ist heute in Dresden eröffnet worden | Menschen mit Adipositas haben offiziell keinen Zugang zu einer seriösen Therapie | Deutsches Netzwerk Adipositas fordert bessere Versorgung

Dresden | Berlin, 18. April 2013. Eine effektive Versorgung von Menschen mit Adipositas ist bisher im Gesundheitssystem nicht gewährleistet. Das bemängeln Experten auf dem Interprofessionellen Pflegekongress, der heute im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden eröffnet wurde. „Erst wenn Übergewichtige so adipös geworden sind, dass eine Operation zur Gewichtsreduktion notwendig ist, zahlen offiziell die gesetzlichen Krankenkassen“, kritisiert Doris Steinkamp, Präsidentin des Verbands der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband e.V. (VDD). „Vorher haben Menschen mit krankhaftem Übergewicht keinen regulären Zugang zu einer seriösen Therapie und die Finanzierung ist abhängig von Einzelfallentscheidungen.“ Steinkamp spricht von einer „Stigmatisierung und Diskriminierung durch das System“, nach dem Motto: Wer zu viel wiegt, ist selber Schuld. Doch Adipositas ist nicht primär auf eine Willensschwäche zurückzuführen und gilt als chronische Erkrankung. 

Auch die Nachsorge nach einer Therapie oder Operation zur Gewichtsreduktion – etwa durch eine Diätassistentin oder einen Psychologen – ist nicht garantiert, obwohl sich die Therapieergebnisse dadurch nachweislich verbessern, so die Präsidentin des VDD. Der VDD hat sich mit anderen Verbänden und Vereinen kürzlich zum Deutschen Netzwerk Adipositas – D.N.A. zusammengeschlossen, um die Versorgung krankhaft übergewichtiger Menschen zu verbessern. „Im Sinne der Betroffenen müssen die Entscheidungsträger – wie Krankenkassen, Ärzteverbände und der Gemeinsame Bundesausschuss – Lösungen auf den Weg bringen“, fordert Steinkamp.

Adipositas und die Folgekrankheiten stehen im Mittelpunkt des Interprofessionellen Pflegekongresses, der von Springer Medizin und dem Pflegemagazin Heilberufe veranstaltet wird. Der Kongress richtet sich sowohl an Pflegekräfte als auch an das hausärztliche Team, Kooperationspartner sind neben den großen Kliniken der Region und dem Deutschen Pflegerat unter anderem auch die Sächsische Landesärztekammer, der Sächsische Hausärzteverband sowie der Verband medizinischer Fachberufe. Weitere Informationen zum Kongress finden Sie hier.

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Pressekontakt: Uschi Kidane | Springer Medizin | tel. +49 6221 487-8166

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5. April 2013 e.Curriculum Geriatrie – Online-Fortbildungsportal für Ärzte startet

Allgemeinmediziner und Internisten können ab sofort im Selbststudium altersmedizinisches Fachwissen für ihren Behandlungsalltag erwerben

Wiesbaden | Heidelberg | Stuttgart 5. April 2013. Fachwissen aus der Geriatrie wird im Behandlungsalltag von Ärzten immer wichtiger: Die Gruppe der über 80-Jährigen nimmt in der Bevölkerung proportional am raschesten zu.  Das Online-Fortbildungsportal e.Curriculum Geriatrie, ein Kooperationsprojekt der Robert Bosch Stiftung und des Fachverlags Springer Medizin unterstützt Ärzte künftig darin, ihr Fachwissen auf dem Gebiet der Geriatrie zu verbessern. Die beiden Kooperationspartner wollen so zu einer höheren Behandlungsqualität älterer Patienten beitragen. Fachlich begleitet wurde das Projekt von der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) und der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG).

Allgemeinmediziner, Hausärzte und Internisten sowie alle interessierten Ärzte können mit dem kostenlosen e.Curriculum ihr geriatrisches Fachwissen vertiefen. Im Selbststudium erarbeiten sich die Teilnehmer durch multimediale Elemente, wie zum Beispiel Videos, Audio-Beiträgen und Animationen, Themenbereiche aus dem Feld der Geriatrie und können ihren Wissensstand durch die jedem Modul eigenen CME-Fragen überprüfen. Die fachliche Leitung des e.Curriculums Geriatrie liegt bei Prof. Dr. Cornel Sieber, Lehrstuhl für Innere Medizin und Geriatrie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, und Dr. Katrin Singler, Klinikum Nürnberg,  die für die didaktische Qualität der Fortbildungsmodule sorgt. Stipendiaten und Alumni des Forschungskollegs Geriatrie der Robert Bosch Stiftung haben die Beiträge verfasst.

„Mit dem Forschungskolleg Geriatrie haben wir schon vor über zehn Jahren begonnen, Nachwuchsmediziner zu fördern, die eine akademische Führungsposition in der Geriatrie anstreben. Mit dem Launch des e.Curriculum Geriatrie zusammen mit dem Springer-Verlag möchten wir diese Förderung verstetigen und die Expertise unserer Stipendiaten einer größeren Fachöffentlichkeit zur Verfügung stellen. Wir sind davon überzeugt, auf diese Weise mehr Ärzte mit Wissen über geriatrische Medizin in ihrem medizinischen Alltag unterstützen zu können“, so Frau Dr. Ingrid Wünning Tschol, Bereichsdirektorin des Bereichs Gesundheit und Wissenschaft der Robert Bosch Stiftung

Das e.Curriculum Geriatrie besteht derzeit aus fünf Modulen, die im Laufe der nächsten zwei Jahre veröffentlicht werden. Bei den Inhalten handelt es sich um für den klinischen Alltag relevante Themenbereiche aus der Geriatrie, darunter Polypharmazie, Ernährung, Demenz, Delir, Depression, Sturz oder Notfallmedizin im Alter. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, ihren individuellen Lernplan frei zu gestalten. Die Module können einzeln oder auch in ihrer Gesamtheit bearbeitet werden. Den Beginn macht das Modul zum Thema „Bewegung, Immobilität und Sturzgefahr im Alter“ – inhaltlich entwickelt vom Stuttgarter Expertenteam um Herr Prof. Dr. Clemens Becker, Facharzt für Innere Medizin und Geriatrie und Leiter der Klinik für Geriatrische Rehabilitation am Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart. Verfügbar ist das e.Curriculum über die e.Akademie von Springer Medizin sowie über die DGIM | e.Akademie. Die Module des Curriculums sind durch die Nordrheinische Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der Ärztekammer Nordrhein mit 5 CME-Punkten zertifiziert.

Die Robert Bosch Stiftung ist eine der großen unternehmensverbundenen Stiftungen in Deutschland. Sie wurde 1964 gegründet und setzt die gemeinnützigen Bestrebungen des Firmengründers und Stifters Robert Bosch (1861-1942) fort. Die Stiftung beschäftigt sich vorrangig mit den Themenfeldern Völkerverständigung, Bildung und Gesundheit.

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Pressekontakt Robert Bosch Stiftung: Julia Rommel | tel. + 49 711 460 84 750

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3. April 2013 Bluthochdruck: Spezialisten und Schulungen gefragt

Interprofessioneller Pflegekongress am 18. und 19. April in Dresden: Aufgaben eines Hypertensiologen und einer Hypertonieassistentin | Nur wenige Patienten erreichen die Zielwerte | Hausärzten fehlt die Zeit für eine optimale Beratung

Dresden | Berlin, 03. April 2013. Höchstens 30 Prozent der Bluthochdruckpatienten werden effektiv behandelt. „Spätestens wenn bei drei Medikamenten in ausgereizter Dosis der Blutdruck immer noch über 140/90 mmHg liegt, sind ein Hypertensiologe und eine Hypertonieassistentin gefragt“, sagt Dr. Holger Palisch, Facharzt für Innere Medizin und Hypertensiologe am Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt, anlässlich des Interprofessionellen Pflegekongresses am 18. und 19. April 2013 in Dresden. „Organische Ursachen müssen ausgeschlossen, eventuell ein viertes oder fünftes Medikament ergänzt oder ein invasives Verfahren wie eine Verödung der Nierennerven in Erwägung gezogen werden.“ Etwa 3.300 Ärztinnen und Ärzte sowie etwa 500 Pflegekräfte und medizinische Fachangestellte in Deutschland sind von der Deutschen Hochdruckliga als Hypertensiologen bzw. Hypertonieassistenten zertifiziert. Die interdisziplinäre Behandlung des Bluthochdrucks und anderer Volkskrankheiten wie Adipositas oder Diabetes steht auf dem Programm des Interprofessionellen Pflegekongresses, der von Springer Medizin und dem Pflegemagazin Heilberufe ausgerichtet wird.

Zusammen mit einer Hypertonieassistentin bietet Palisch am Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt ambulante Schulungen für Patienten an. „Hausärzte und Internisten haben oft nicht die Zeit für eine optimale Beratung“, sagt der Hypertonie-Experte. „Und nicht immer stehen genügend Geräte für eine 24-Stunden-Blutdruckmessung zur Verfügung, um die Einstellung des Blutdrucks ausreichend kontrollieren zu können.“ Umso wichtiger, dass die Patienten ihren Blutdruck selber messen. Die Hypertonieassistentin hilft bei der Auswahl des richtigen Geräts und weist die Patienten in die Selbstmessung ein. Denn schon kleine Fehler haben falsche Messwerte zur Folge. Aufgabe der Hypertonieassistentin ist es auch, zu einer Änderung des Lebensstils zu motivieren. „Häufig hat sie die Rolle eine Seelsorgerin – schätzungsweise 20 Prozent der Bluthochdruckfälle gehen auf beruflichen oder privaten Stress zurück“, so Dr. Palisch.

Auf dem Interprofessionellen Pflegekongress kommt auch die Berufspolitik nicht zu kurz: Über die neue Berufsordnung für beruflich Pflegende in Sachsen debattieren Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats, und Michael Junge, Vorsitzender des Sächsischen Pflegerats, mit weiteren Experten aus Pflegemanagement, Berufspolitik und Ärzteschaft im Rahmen einer Podiumsdiskussion. Weitere Informationen zum Kongress finden Sie hier.

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25. March 2013 Erstmalig Julius Springer-Preis für Pneumologie verliehen

Der Pneumologe zeichnet in Hannover besten Leitthemenbeitrag aus | Der Preis geht an Prof. Dr. Rudolf Speich aus Zürich

Hannover | Heidelberg, 25.03.2013. Atmen – ein für uns so selbstverständlicher Vorgang, über den wir meist nicht nachdenken. Es sei denn, wir kommen durch Sport außer Puste oder haben wegen einer Erkältung eine verstopfte Nase. Doch was, wenn beim Atmen ein unangenehmes Gefühl ein ständiger Begleiter ist und jeden Atemzug enorm erschwert? In Fachkreisen wird eine als unangenehm und/oder anstrengend empfundene Atmung als Dyspnoe bezeichnet. Obwohl dieses klinische Symptom circa ein Viertel der Bevölkerung betrifft und die Hälfte schwer kranker Menschen, ist es dennoch gleichzeitig eines der am wenigsten verstandenen. Der Leitthemenbeitrag „Dyspnoe. Objektivierung des Subjektiven oder die Quadratur des Zirkels“ von dem Schweizer Prof. Dr. Rudolf Speich, der in Heft 4/12 von Der Pneumologe bei Springer Medizin erschienen ist, wurde daher am vergangenen Freitag im Rahmen des 54. Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. mit dem ersten Julius-Springer-Preis für Pneumologie ausgezeichnet.

Speich, leitender Arzt der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin am Universitätsspital Zürich, verbindet theoretische Ansätze mit der Praxis und weist darauf hin, dass eine unidimensionale Betrachtung des Schweregrads einer Dyspnoe veraltet sei. Vielmehr müssen affektive und emotionale Komponenten mit einbezogen werden. „Dieser multidimensionale Aspekt der Dyspnoe ist nicht nur eine elegante Theorie, sondern hat auch praktische Relevanz: Man kann Symptome und Schweregrad messen, mit speziellen Fragebögen erfassen und so für die tägliche Praxis nutzbar machen“, so Nikolaus Konietzko, Schriftleiter von Der Pneumologe und Jurymitglied. „Neben der intellektuell souveränen Behandlung des Themas überzeugt auch dessen sprachliche und stilistische Aufbereitung. Jeder Satz ist wohl überlegt und jedes Wort genau gesetzt“, fügt Konietzko hinzu.

Springer Medizin verleiht den ersten Julius Springer-Preis für Pneumologie anlässlich des Erscheinens des 10. Jahrgangs von Der Pneumologe. Mit dem Preis unterstützt der Verlag den Transfer wissenschaftlicher, evidenzbasierter Ergebnisse in die medizinische Praxis. Der Leitthemenbeitrag „Dyspnoe. Objektivierung des Subjektiven oder die Quadratur des Zirkels“ von Prof. Dr. Rudolf Speich wurde von der Jury, bestehend aus dem Schriftleitungsteam von Der Pneumologe um Nikolaus Konietzko, nach zwei Auswahlrunden als Gewinner gekürt.

Der Artikel kann Journalisten kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.

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Pressekontakt: Carolin Wölkner | Springer Medizin | tel. +49 6221 487-8397

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7. March 2013 APOTHEKE + MARKETING: Neues Gesicht und neue Inhalte

Lesefreundlicherer Look und kundenspezifischere Inhalte sind die Neuerungen, mit denen sich das Fachmagazin für das moderne Apothekenteam ab sofort präsentiert 

Neu-Isenburg | Heidelberg, 7. März 2013. Die Apothekenwelt hat sich im Lauf der vergangenen Jahre grundlegend geändert – und damit auch die Anforderungen an Apotheker. Stand früher vor allem ihre Kernkompetenz als Heilberufler im Mittelpunkt, sind sie heute zunehmend auch als Kaufleute gefragt; gilt es doch, sich in einem komplexen Gesundheitsmarkt mit zahlreichen Mitbewerbern zu behaupten.  Ein wichtiges Ziel für einen Apotheker ist es deshalb, Kunden langfristig zu binden, in dem er sich deutlich von seiner Konkurrenz abhebt und sich auf die Bedürfnisse seiner Kundschaft einstellt. Effektive Marketingtechniken sind dafür ebenso wichtig wie ein professionelles Apothekenmanagement und, natürlich, aktuelles pharmazeutisches Wissen. Genau diese Themenbereiche greift APOTHEKE + MARKETING auf und versorgt Apothekeninhaber samt Team mit dem nötigen Fachwissen. Das Magazin hat sich seit vielen Jahren auf dem Markt der Apothekenmedien etabliert und erscheint unter dem Dach von Springer Medizin. Mit der Februarausgabe präsentiert sich das Apothekenmedium nicht nur mit neuem Layout, sondern auch mit neuen, erweiterten Inhalten.

„Wir haben das Magazin einem Lifting unterzogen, um dem Zeitgeist und den damit verbundenen Lesegewohnheiten Rechnung zu tragen,“ so Gabi Kannamüller, Chefredaktion APOTHEKE + MARKETING. Und Ruth Ney, ebenfalls Chefredaktion, ergänzt: „Der Apotheker vor Ort muss sich gegen Massenmarkt und online-Apothekenhandel stärker als je zuvor durch Alleinstellungsmerkmale behaupten. Dafür benötigt er Rüstzeug, das ihm nachhaltige Perspektiven für seine Geschäftstätigkeit bietet.“ Neben bewährten, praxisorientierten Rubriken wie dem „Aktionsplaner“ oder dem „Beratungsfall“, die zeigen, wie erfolgreiche Kundensprache aussieht, bietet das Magazin nun verstärkt Brancheninfos – in der neuen Rubrik „Beruf und Politik“. Die Rubrik „Kompakt“ rundet das neue Informationsspektrum ab: Sie liefert dem Leser gleich zu Beginn jeder Ausgabe eine Reihe aufschlussreicher Fakten, gibt praxisbezogene Tipps sowie Hinweise auf Veranstaltungen und interessante Bücher. Grafiken und Tabellen ergänzen die einzelnen Beiträge – und machen das neu gestaltete Heft luftiger und übersichtlicher. Mediadaten von APOTHEKE + MARKETING hier.

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6. March 2013 Diabetes: Was ist Chronic Care Management?

Neue Präventionsprogramme auf dem Interprofessionellen Pflegekongress am 18. und 19. April in Dresden | Prävention senkt Diabetes-Neuerkrankungen um über die Hälfte | „Altersdiabetes“ betrifft überwiegend jüngere Menschen mit Übergewicht

Dresden | Berlin, 6. März 2013. Chronic Care Management – so lautet das Zauberwort in der Prävention von Zivilisationskrankheiten wie Diabetes. „In Zukunft sollten Präventions- und Behandlungsprogramme individuelle Interventionen und flexible Programmstrukturen beinhalten“, betont Prof. Peter E.H. Schwarz, Endokrinologe am Universitätsklinikum der TU Dresden „Das heißt: Bei jedem Patienten wird erfasst, welche Bedürfnisse und Probleme er hat, welche Risikofaktoren er mitbringt und wie hoch seine Bereitschaft ist, seinen Lebensstil zu verändern.“ Der eine Patient bekommt dann zum Beispiel einen Schrittzähler an die Hand, der andere nimmt an einem Schulungsprogramm in der Gruppe teil. Volkskrankheiten wie Adipositas und Diabetes stehen im Mittelpunkt des Interprofessionellen Pflegekongresses, der von Springer Medizin und dem Pflegemagazin Heilberufe am 18. und 19. April 2013 in Dresden ausgerichtet wird.

Prof. Schwarz hat mit seinem Team an der Uniklinik Dresden ein Diabetes-Präventionsprogramm entwickelt, das in vielen Ländern umgesetzt wird – nur nicht in Deutschland, wo die Finanzierung nicht gesichert ist. „Dabei zeigen internationale Studien, dass sich durch eine Umstellung der Ernährung, eine Gewichtsabnahme und regelmäßige Bewegung die Anzahl der Neuerkrankungen an Diabetes um über die Hälfte senken lässt“, so der Diabetes-Experte.

„Viele Menschen in der Bevölkerung nennen Diabetes mellitus Typ 2 immer noch ‚Altersdiabetes’“, berichtet Annett Lesche, Leitende Diätassistentin und Diabetesassistentin am Patienteninformationszentrum (PIZ) im Diakonissenkrankenhaus Dresden. „Doch die meisten Diabetes-Patienten, die wir beraten, sind jüngere übergewichtige Menschen.“ Das PIZ, das 2012 mit einem Preis für innovative Pflegeprojekte ausgezeichnet wurde, bietet Patienten und Angehörigen Beratung und Schulung rund um Pflege und Ernährung. „Auch alle Interessierten, die abnehmen oder sich einfach über eine gesunde Ernährung informieren wollen, können zu uns kommen“, so Diabetesassistentin Lesche. Sie weist darauf hin, dass einige Krankenkassen einmal im Jahr eine präventive Ernährungsberatung für ihre Versicherten bezahlen.

Der Interprofessionelle Pflegekongress richtet sich nicht nur an Pflegekräfte, sondern an das hausärztliche Team sowie an Beschäftigte in weiteren Gesundheitsberufen. Kooperationspartner sind neben den großen Kliniken der Region und dem Deutschen Pflegerat unter anderem auch die Sächsische Ländesärztekammer, der Sächsische Hausärzteverband sowie der Verband medizinischer Fachberufe. Weitere Informationen zum Kongress finden Sie hier.

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Kongressorganisation und Anmeldung: Andrea Tauchert | Springer Medizin | tel. +49 30 82787-5510

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13. February 2013 Adipositas: Diäten müssen scheitern

Interprofessioneller Pflegekongress findet am 18. und 19. April im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden statt | Effektive Adipositas-Programme werden von Krankenkassen häufig nicht bezahlt | Auch Pflegekräfte haben Vorurteile

Berlin, 13. Februar 2013. Diäten greifen bei der Therapie von Adipositas-Patienten zu kurz. „Nur langfristige multimodale Konzepte, die ein Verhaltens-, Ernährungs- und Bewegungstraining sowie eine psychologische Betreuung beinhalten, können etwas bewirken“, betont Gesundheitswissenschaftler und Diätassistent Mario Hellbardt und verweist auf den Mitte April in Dresden stattfindenden Interprofessionellen Pflegekongress, wo er sich in einem Vortrag mit dem Thema ausführlich auseinandersetzen wird. Hellbardt, der am Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) Adipositas-Erkrankungen in Leipzig arbeitet, übt dabei Kritik am Versorgungssystem: „Leider werden interdisziplinäre Therapieprogramme, die eine Option in der Versorgung bei Adipositas darstellen und den Leitlinien der Fachgesellschaften entsprechen, von den Krankenkassen nicht regelhaft bezahlt.“

Zwei solcher Programme – Doc Weight und M.O.B.I.L.I.S. – werden auf dem Dresdner Kongress vorgestellt, außerdem der neue Leitfaden für das Adipositas-Management, der sich an Ärzte, Ernährungs- und Pflegefachkräfte sowie andere therapeutische Berufe richtet. Der Interprofessionelle Pflegekongress nimmt die umfassende Behandlung von chronischen Krankheiten in den Fokus – Adipositas gilt mittlerweile in allen Industrienationen als Volkskrankheit Nummer eins. Die aktuellen Zahlen für Deutschland zeigen: Jeder Vierte bis Fünfte leidet bereits an Adipositas, also starkem Übergewicht mit einem BMI über 30.

„Die Betroffenen reagieren über die Maßen empfindlich auf alle Äußerungen, Gesten, Blicke, mit denen ihr Aussehen und Gewicht gemeint sein könnte“, berichtet Toni Kaden, Pflegeexperte für Adipositas und Bariatric am Städtischen Krankenhaus Dresden-Neustadt, das über ein zertifiziertes Adipositaszentrum verfügt. „Und immer wieder sind die Betroffenen mit Diskriminierungen konfrontiert – auch von Seiten des Pflegepersonals“, so Kaden. Pflegekräfte sollten sich in der Kommunikation mit Adipositas-Betroffenen schulen und Vorurteile abbauen.

Das gesamte Versorgungsteam in Klinik und Arztpraxis ist eingeladen, am Interprofessionellen Pflegekongress teilzunehmen, der von Springer Medizin und dem Pflegemagazin Heilberufe veranstaltet wird und im traditionsreichen Deutschen Hygiene-Museum stattfindet. Kooperationspartner sind neben dem Deutschen Pflegerat und den großen Kliniken der Region u.a. auch die Sächsische Landesärztekammer, der Sächsische Hausärzteverband und der Verband medizinischer Fachberufe. Weitere Informationen zum Kongress finden Sie hier.

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24. January 2013 Professionelle Pflege: Deutschland ist Schlusslicht

Kongress Pflege 2013 am 25. und 26. Januar in Berlin | Neuer EU-Beschluss passt sich dem niedrigen Standard in Deutschland an | Pflegekammer in Schleswig-Holstein: Domino-Effekt erwartet

Berlin, 24. Januar 2013. Der zuständige Ausschuss des EU-Parlaments hat gestern beschlossen, dass zehn Jahre Schulausbildung reichen, um Krankenschwester oder -pfleger zu werden. Obwohl die EU-Kommission in einer Richtlinie vorgeschlagen hat, die Zugangsvoraussetzungen anzuheben, weil die beruflichen Anforderungen in der Pflege gewachsen sind. Und trotz der Tatsache, dass alle EU-Länder – bis auf Deutschland und Luxemburg – zwölf Jahre vorschreiben. Damit ist ein Kompromiss zwischen EU-Parlament und EU-Staaten erforderlich.

Auch Österreich hat sich im vergangenen Jahr für das „Pflege-Abi“ ausgesprochen. So hinkt Deutschland in Sachen Pflege seinen Nachbarn hinterher. „Deutschland verharrt in einem Gesundheitssystem der 80er Jahre und sperrt sich gegen notwendige Reformen“, sagt der Pflegewissenschaftler Prof. Jürgen Osterbrink (Foto rechts) auf der Pressekonferenz zum Kongress Pflege 2013, der am Freitag und Samstag in Berlin stattfindet. „Es ist völlig unverständlich, warum Deutschland die EU-Richtlinie nicht unterzeichnet hat“, so Osterbrink, der das Institut für Pflegewissenschaft und -praxis der Salzburger Paracelsus Medizinischen Privatuniversität leitet. „Damit steht Deutschland in Sachen Pflege nicht nur europaweit, sondern weltweit als Schlusslicht da“, betont Osterbrink.

Weitere pflegerische Standards kann sich Deutschland bei seinem Nachbarn abgucken: So besteht in Österreich beispielsweise schon seit 1997 eine bundesweite Berufsordnung, in der eigenverantwortliche Tätigkeiten der Pflegekräfte geregelt sind. In Deutschland gibt es eine solche Berufsordnung nur in vier Bundesländern, nämlich im Saarland, in Bremen und Hamburg und seit Dezember 2012 auch in Sachsen. Im Österreichischen Strukturplan Gesundheit (ÖSG) ist die Personalausstattung für die Pflege festgelegt, in Deutschland dagegen existiert kein bundesweit einheitliches Instrument zur Personalbemessung – ein Grund für die Unterbesetzung in den Kliniken.

„Der Wert und die Unabdingbarkeit der professionellen Pflege ist in Deutschland nicht allen Politikerinnen und Politikern präsent“, bemängelt Andreas Westerfellhaus (Foto links), Präsident des Deutschen Pflegerats (DPR) und verweist auf die Versprechen im Koalitionsvertrag, von denen bisher kaum eines realisiert wurde. Doch einen „historischen Durchbruch“ hat Deutschland aktuell vorzuweisen, so Westerfellhaus: Im Dezember 2012 hat der Landtag Schleswig-Holstein beschlossen, eine Pflegekammer einzurichten. „Das ist ein starkes Signal des Aufbruchs auch für die deutsche Pflege und ich erwarte einen Domino-Effekt für die anderen Bundesländer.“

Andreas Westerfellhaus wird zusammen mit Thomas Ilka (MdB), Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit, den Kongress Pflege 2013 eröffnen, der von Springer Medizin und dem Pflegemagazin Heilberufe ausgerichtet wird. Über 1.000 Entscheider aus der Pflege treffen sich jedes Jahr auf dem Pflegekongress in Berlin, um die politischen Entwicklungen in der Pflege zu verhandeln. Weitere Informationen zum Kongress finden Sie hier.

Infos und Vorprogramm zum Kongress zum Download hier.


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Film zur Springer Medizin Pressekonferenz anlässlich des Kongress Pflege 2013 in Berlin



Kontakt und Information: Uschi Kidane | Springer Medizin | tel + 49 (0)6221 487-8166

(c) Stephanie Pilick