Pressemeldungen

10. April 2014 Hotspot Pflege: Interprofessioneller Pflegekongress tagt in Dresden

Diesjähriges Schwerpunktthema des von Springer Medizin ausgerichteten Kongresses: Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Pflege | Podiumsdiskussion mit Fraktionen des Sächsischen Landtags | Angehörigenveranstaltung und weitere Themenangebote mit juristischem, medizinischem und pflegerischem Fokus

Berlin | Dresden | Heidelberg, 10. April 2014. Unter dem Motto ‚Viele Professionen – ein Patient‘ öffnet am 10. und 11. April der Interprofessionelle Pflegekongress seine Pforten im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden. Der Kongress bietet mit seinem Schwerpunktthema ‚Die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die verschiedenen Berufe im Gesundheitswesen‘, ein wichtiges Forum für die Branche. Außerdem haben pflegende Angehörige die Möglichkeit, sich mit Pflegeexperten auszutauschen. Der Kongress, den  Andrea Fischer, Staatssekretärin im Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz eröffnet, wird auch in diesem Jahr von Springer Medizin ausgerichtet. Zu weiteren Hotspots der beiden Tage gehören die Podiumsdiskussion mit wichtigen Vertretern des Sächsischen Landtages oder die Angehörigenveranstaltung mit der AOK PLUS.

„Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr haben wir auch für den diesjährigen Kongress wieder die richtigen Themen gefunden, die von der Branche sehr gut angenommen wurden,“ kommentiert Andrea Tauchert, Leiterin Kongressorganisation von Springer Medizin. „Wir bieten eine Plattform für Politik, Versorger, Pflegeexperten aller Versorgungsbereiche und Angehörige“. Wie die diesjährige Resonanz von den pflegenden Angehörigen zeigt, besteht in der Bevölkerung ein riesiger Informations- und Beratungsbedarf. Sachsen gehört zu den Bundesländern mit den meisten alten Einwohnern; von daher ist die Pflegeproblematik noch dringlicher als in anderen Bundesländern.

Ein Themenblock dreht sich daher um ‚pflegerechtliche Aspekte beim geriatrischen Patienten‘. Bettina Tews-Harms, Geschäftsführerin eines ambulanten Pflegedienstes informiert auf dem Kongress über die Versorgung von älteren Palliativpatienten: der ambulante Pflegedienst stellt die Förderung von Lebensqualität der Patienten in seinen Fokus, leider gerät er dabei häufig in rechtliche Grenzbereiche. „Aufgrund einer unzulänglichen Rechtslage in Deutschland kommen pflegende Angehörige sowie Pflegedienste unfreiwillig in eine rechtliche Grauzone;  notwendige Handlungen dürfen nicht von jedem erbracht werden, obwohl er dazu befähigt ist.“ So darf in der häuslichen Pflege eine Fachkraft seinem Palliativpatienten keine Schmerzmittel intravenös verabreichen, auch eine dringend benötigte Portnadel darf sie ihm nicht legen. Aufgrund der Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) bleibt das nämlich einzig Ärzten vorbehalten, obwohl Ärzte diese Leistungen in der Praxis gern dann delegieren,  wenn es verantwortbar ist. Ein Zuwiderhandeln von Pflegediensten führt unmittelbar zu einem strafbaren Delikt. „Unser Rechtssystem muss – zum Wohle des Patienten, der Angehörigen und Pflegedienste –  reformiert  und transparenter werden. Die Teamarbeit zwischen Ärzten und Pflegefachkräften, gerade in der Palliativversorgung,  muss mit Blick auf die häusliche Krankenpflege, ärztliche Vorbehaltstätigkeiten oder dem Betäubungsmittelgesetz überarbeitet und den tatsächlichen Versorgungsgeschehen angepasst werden.“, fordert Tews-Harms.

Neben den pflegerechtliche Aspekte beim geriatrischen Patienten, stehen folgende Themen im Fokus des Kongresses: Arbeit in altersgemischten Teams, Gewalt in der Pflege, Multimorbidität und Pharmakotherapie im Alter. Mehr Informationen zum Kongress hier. Das Kongressprogramm finden Sie zum Download hier.

Pressekontakt: Uschi Kidane | Springer Medizin | tel. +49 6221 487-8166

Kongressorganisation: Andrea Tauchert | Springer Medizin | tel. +49 30 82787-5510


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3. April 2014 Mon Amour trifft Pretty Woman

Springer Medizin-Autoren analysieren die individuelle Paardynamik von Liebespaaren aus über 30 Spielfilmen | Neues Sachbuch für Cineasten mit psychologischem Interesse erschienen

Heidelberg, 03. April 2014. Gibt es die perfekte Liebe? Natürlich gibt es sie –  im Film. Doch nicht nur die klassische Hollywood-Romanze, auch Themen wie Eifersucht, unerfüllte oder verbotene Liebe nehmen einen hohen Stellenwert im Filmgenre ein. Gerade bei anspruchsvolleren Filmen finden sich dabei oftmals differenzierte Darstellungen der psychologischen Entwicklung des Paares. Im kürzlich bei Springer Medizin erschienenen Buch "Mon Amour trifft Pretty Woman" analysieren 42 Autoren eben jene individuelle Paardynamik anhand von über 30 Liebesfilmen.

„Schon in unserem letzten Filmbuch stand das Thema Liebe sehr im Vordergrund, obwohl es eigentlich um die psychische Störungen der Protagonisten ging“, so das Herausgeberduo Stephan Döring und Heidi Möller: „Dies hat uns auf die Idee gebracht, in diesem Buch die Liebe von vornherein in den Mittelpunkt zu stellen.“

Die Autoren, meist Psychoanalytiker, untersuchen und interpretieren insgesamt 31 Filme. Herausgekommen ist mit "Mon Amour trifft Pretty Woman" ein Kaleidoskop der schier unendlichen Möglichkeiten der Liebe: kurze und lange, junge und alte,heterosexuelle und homosexuelle, glückliche und unglückliche, lebendige und tödliche Beziehungen. Die Autoren decken beeindruckende psychologische Prozesse auf, die für alle psychologie-affinen Filmliebhaber nachvollziehbar dargestellt werden. Die analysierten Filme entstanden zwischen 1942 und 2012, darunter Klassiker wie ‚Casablanca‘, der Hollywood-Blockbuster ‚Pretty Woman‘ oder auch der Film ‚Liebe‘ des Oscar-prämierten Star-Regisseurs Michael Haneke aus dem Jahre 2012.

Die beiden Herausgeber sind Experten auf dem Gebiet der Psychologie: Stephan Doering ist Facharzt für Psychosomatische Medizin, Psychotherapie, Psychiatrie und Psychotherapie und Psychoanalytiker; Heidi Möller ist Diplom-Psychologin, Psychoanalytikerin und Professorin für Theorie und Methodik der Beratung an der Universität Kassel.

Stephan Doering (Hrsg.); Heidi Möller (Hrsg.)
Mon Amour trifft Pretty Woman. Liebespaare im Film.
Springer 2014, 455 S., 111 Abb. in Farbe.
EURO 39,99 € (D)| 41,44 € (A) | sFr 50.00 (CH)
ISBN 978-3-642-44985-7

Pressekontakt:
Patrizia Darstein | Springer Medizin | tel +49 6221 487-8397

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26. March 2014 Ist der Wert eines Menschen diskutabel?

Neuer Katalog von Springer Medizin zur Wanderausstellung erfasst, verfolgt, vernichtet – kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus arbeitet die Geschichte der Psychiatrie zu Zeiten des NS-Regimes auf

Berlin|Heidelberg, 26. März 2014. Zwischen 1933 und 1945 wurden bis zu 400.000 Menschen zwangssterilisiert, mehr als 200.000 wurden ermordet. Der entscheidende Aspekt war der „Wert“ des Einzelnen – der nach dem Verständnis der Nationalsozialisten bei körperlich oder geistig Behinderten nicht vorhanden war. Die Ausgrenzung, Verfolgung und Ermordung dieser Menschen fand dabei innerhalb des damaligen Anstalts- und Krankenhauswesens statt. Erstmalig findet nun unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck eine Wanderausstellung statt, die diesen NS-Opfern gewidmet ist. Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN)präsentiert die Ausstellung in Kooperation mit den Stiftungen Denkmal für die ermordeten Juden Europas und Topographie des Terrors. Der kürzlich bei Springer Medizin erschienene Katalog erfasst, verfolgt, vernichtet – kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus veranschaulicht die Inhalte dieser Ausstellung.

„Die Psychiatrie im Nationalsozialismus zählt zu den dunkelsten Kapiteln der Geschichte unseres Fachgebietes“, sagt Prof. Frank Schneider, Präsident der DGPPN und Direktor einer Klinik für Psychiatrie „Inzwischen ist die Aufarbeitung der eigenen Geschichte zu einem zentralen Thema innerhalb der DGPPN geworden.“ Auch Ulla Schmidt, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, betont, wie bedeutend die Auseinandersetzung mit dem Thema ist: „Ich finde es wichtig, dass das Parlament zeigt: wir werden alles dafür tun, auch in der öffentlichen Darstellung, (…) dass so etwas (…) wie die Ermordung von behinderten Menschen oder sogenanntem lebensunwerten Leben, nie wieder vorkommt.“

Am Anfang des Kataloges stehen Fotografien, die zum einen die Opfer, zum anderen die Täter und Tatbeteiligten wie Ärzte oder Krankenschwestern zeigen. Danach folgt ein Einblick in die Ideengeschichte der Zwangssterilisation und der Eugenik, sowie in das Thema der „Rassenhygienischen Politik“. Das nächste und umfassendste Kapitel beschäftigt sich mit den Morden an den Kranken und Behinderten; den Schlusspunkt bildet die Auseinandersetzung mit dem Geschehen von 1945 bis heute. Der zweisprachig in Englisch und Deutsch verfasste Katalog ist durchgehend bebildert und mit Abdrucken von Briefen und Akten der damaligen Zeit versehen, wodurch die Schreckensszenen auch heute noch greifbar und real wirken. Die Ausstellung befindet sich ab dem 26.03.2014 in der Topographie Berlin; alle folgenden Ausstellungstermine finden Sie hier.

Schneider, Frank; Lutz, Petra; et. al.
erfasst, verfolgt, vernichtet – kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus
Springer 2014, Hardcover, 232 Seiten.
EURO 19,99 € (D) | 20,55€ (A) | CHF 25,00 | ISBN 978-3-642-54027-1

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19. March 2014 Viele Qualifikationen – ein Patient

Lösen Berufe wie Arztassistenz und Intensivpflegekraft den eklatanten Mangel an qualifizierten Fachkräften in der Pflege? | Interprofessioneller Pflegekongress am 10. und 11. April ausgerichtet von Springer Medizin in Dresden widmet sich unter anderem der Personalproblematik einer gesamten Branche

Berlin | Dresden, 19. März 2014. Schon lange steht die Pflege nicht mehr nur vor einem quantitativen Problem, wenn es darum geht, den Anforderungen für die Pflege der Zukunft gerecht zu werden. Hinlänglich bekannt ist, dass die Menschen immer älter und somit auch häufiger und länger pflegebedürftiger werden. Ob zu Hause oder in Kliniken und Heimen - immer mehr Menschen müssen von professionellen Pflegekräften versorgt werden. Neben der mengenmäßigen Bewältigung dieses gesellschaftlichen Problems ist es genauso dringlich, neue qualitative Maßstäbe anzulegen. Die Gewinnung von Nachwuchskräften spielt dabei eine ebenso große Rolle wie die Aussicht auf eine Karriere in der Profession Pflege. Aus der Not heraus entstehen neue Berufsfelder, über deren Berechtigung im Hinblick auf Patientensicherheit und Patientengefährdung Uneinigkeit zwischen Kliniken, Verbänden und Ärztekammer besteht. Der Personal-Mix in der Pflege ist auch Thema auf dem Interprofessionellen Pflegekongress, den Springer Medizin im zweiten Jahr Anfang April in Dresden ausrichtet. Ein Veranstaltungsblock beschäftigt sich mit den in Deutschland noch jungen Berufen Arztassistent und Intensivpflegekraft (IPK).

„Das Motto des Kongresses ‚Viele Professionen – Ein Patient‘ macht doch klar, dass in der Pflege jede Maßnahme zum Wohle des Patienten geschehen soll“, erläutert Peter Bechtel, Pflegedirektor am Universitäts-Herzzentrum Freiburg/Bad Krozingen und Beirat des Interprofessionellen Pflegekongresses. „Bei den Berufen Arztassistent und IPK laufen wir aber Gefahr, dass genau das in Frage gestellt werden muss. So hat sich beispielsweise die Ärztekammer klar gegen den Arztassistenten positioniert, da ein Mediziner Light nicht akzeptiert werden kann. Die Pflegeverbände schließen sich mit der Begründung an, dass auch eine Supernurse die wahren Personalprobleme nicht löse.“ Beide Berufsbilder gelten unter Fachleuten als Schmalspurqualifikationen und erfüllen nicht die gestellten Anforderungen. „Was die Pflege dringend braucht, ist ein Bundespflegeplan und ein Pflegestrukturgesetz. Aus beidem resultieren vernünftige Rahmenbedingungen, die u.a. gesetzliche Vorgaben zur Personalausstattung sowie eine Ausbildungs- und Prüfungsordnung regeln. Hyperaktivismus, wie er derzeit an vielen Einrichtungen zu beobachten ist, ist das Ergebnis längst überfälliger Reformen. Zur schnellen Rekrutierung von Arztassistenten wird aus der überstrapazierten Belegschaft Personal abgeworben zwecks anschließender Aus- und Weiterbildung. Wir reißen ein Loch noch größer, um ein anderes quantitativ zu stopfen“.

Nach dem erfolgreichen Auftakt des ersten Interprofessionellen Pflegekongresses im Frühjahr 2013 öffnet der von Springer Medizin ausgerichtete Kongress erneut im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden vom 10. bis 11. April 2014 seine Pforten. Ziel des Kongresses ist, den verschiedenen Professionen im Gesundheitswesen eine zweitägige Plattform zum Austausch zu bieten. Darunter folgende Themen: Pflegerechtliche Aspekte beim geriatrischen Patienten, Arbeit in altersgemischten Teams, Entlastung pflegender Angehöriger oder Multimorbidität und Pharmakotherapie im Alter. Vorprogramm zum Download hier. Mehr Informationen zum Kongress hier.

Pressekontakt: Uschi Kidane | Springer Medizin | tel. +49 6221 487-8166


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5. March 2014 In Bewegung bleiben – FIBOmed Kongress 2014

Fachkongress für Bewegungsmedizin findet Anfang April im Rahmen der FIBOmed in Köln statt | Springer Medizin und Ärzte Zeitung richten den Kongress konzeptionell aus | Namhafte Kooperationspartner und qualifizierte Referenten unterstützen den Gesundheitskongress 

Köln | Neu-Isenburg | Heidelberg, 5. März 2014. Schon lange ist es nicht nur eine persönliche Motivation, im Alter möglichst lange gesund und fit zu bleiben; mittlerweile hat das Thema eine große gesellschaftspolitische und ökonomische Bedeutung erlangt. Der FIBOmed Kongress als Fachtagung für Bewegungsmedizin steht unter dem Motto: „Bewegung ist die Medizin des 21. Jahrhunderts“. Der Kongress ist Plattform für Experten, die sich mit dem Thema Gesundheit aus den verschiedenen beruflichen Perspektiven beschäftigen. Der Fachkongress ist von Springer Medizin und der Ärzte Zeitung konzipiert und öffnet – angeschlossen an die Messe FIBOmed –  vom 4. bis 5. April 2014 seine Pforten auf dem Congress Centrum Nord, Messegelände Köln.

Der FIBOmed Kongress ist interdisziplinär ausgerichtet und entsprechend vielseitig ist sein Themenangebot: Warum fällt es dem einzelnen Menschen so schwer, die Erkenntnis, dass Sport gesund ist, regelmäßig in die Tat umzusetzen? Welche Strategien und Best-Practice-Beispiele gibt es im Zusammenspiel von Arzt, Krankenkasse, Physiotherapeut und Fitnessclub? Unter dem Stichwort Corporate Fitness erfährt der Teilnehmer, was Unternehmen für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter tun können. Selbstverständlich stehen auch neueste wissenschaftliche Erkenntnis zu Sport und Herzkreislauferkrankungen, körperliche Aktivität und psychische Störungen, Bewegung und Krebs, Sport und Ernährung, Sport und Medikamente und Sport als Medizin im Fokus der beiden Tage. Namhafte Referenten mit langjähriger Expertise auf ihrem Gebiet stehen für ein qualifiziertes und breitgefächertes Programm. Der FIBOmed Kongress richtet sich an: Sportärzte, Allgemeinmediziner, Praktiker und Internisten; aber auch an Betriebsärzte, Orthopäden, Neurologen, Onkologen. Durch das breite Themenspektrum rund um Medizin, Gesundheit und Fitness sind auch Sportwissenschaftler, Sportpädagogen, Physiotherapeuten und Fitnesstrainer angesprochen.

FIBOmed Messe und FIBOmed Kongress finden unter dem Dach der FIBO als der größten internationalen Leitmesse für Gesundheit statt. Weitere Kooperationspartner sind die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) sowie das Institut für Bewegungs- und Neurowissenschaften der Deutschen Sporthochschule Köln. Mehr Informationen zum Kongress hier.

Springer Medizin ist führender Anbieter von Fachinformationen im Gesundheitswesen in Deutschland und Österreich. Die Produktpalette umfasst Zeitschriften, Zeitungen, Bücher und eine Vielzahl von Online-Angeboten für alle Arztgruppen, Psychologen, Zahnärzte, Pharmazeuten, Heilberufe und medizinisch interessierte Laien. Springer Medizin ist Teil von Springer Science+Business Media. Hier finden Sie alle Pressemitteilungen zu Springer Medizin und Springer Science+Business Media.

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4. March 2014 AOK PLUS lädt pflegende Angehörige ein

Viele Pflegebedürftige wünschen eine möglichst lange Versorgung zu Hause | Pflegende Angehörige benötigen individuelle Unterstützung, um den pflegerischen Alltag zu bewältigen| Kostenlose Abendveranstaltung mit der AOK PLUS für Pflegende Angehörige, Pflegefachkräfte und interessierte Öffentlichkeit I  ‚Entlastung annehmen – Belastung teilen‘  ist eines von vielen Themen auf dem Interprofessionellen Pflegekongress am 10./11. April 2014 in Dresden

Berlin | Dresden, 4. März 2014. In Deutschland werden laut Bundesgesundheitsministerium 69 Prozent aller Pflegenden zu Hause versorgt. Die pflegenden Angehörigen sind im gemeinsamen Alltag ständig neuen Herausforderungen ausgesetzt. Doch wie kann verhindert werden, dass sie an die Grenzen der Belastbarkeit stoßen? Der Interprofessionelle Pflegekongress am 10. und 11. April im Dresdner Hygiene-Museum, organisiert von Springer Medizin, ist dabei eine wichtige Plattform für den Austausch. Das Symposium bringt nicht nur verschiedene Professionen zusammen, die in der Pflege aktiv sind, sondern bietet als Besonderheit auch ein Forum für die Pflegenden Angehörigen. In diesem Jahr lädt die AOK PLUS alle Interessierten zur öffentlichen und kostenfreien Abendveranstaltung am 10. April von 18 bis 20 Uhr ‚Entlastung annehmen – Belastung‘ teilen ein. Anmeldung und Informationen zur Veranstaltung unter der gebührenfreien Servicehotline der AOK PLUS: 0800 2471001.

Die Teilnehmer erhalten an dem Abend Informationen zur umfassenden Pflegeberatung durch qualifizierte Pflegeberater, welche die AOK PLUS flächendeckend anbietet. Dazu gehört die neutrale Pflegeberatung zu Hause ebenso wie die Hilfe beim Erstellen des Pflegeantrages oder auch die Organisation von Pflegekursen, die konkrete Beratung zu Umbaumaßnahmen in der Wohnung oder die Unterstützung bei der Suche nach einem geeigneten Pflegedienst oder Heim. „Wir bieten eine sehr individuelle und fundierte Beratung zur Pflege aus einer Hand, auf Wunsch auch im Haus der Pflegebedürftigen“, betont Rainer Striebel, Vorstandsvorsitzender der AOK PLUS. Besonders bei plötzlich auftretender Pflegebedürftigkeit oder einer sich verstärkenden Pflegebedürftigkeit sind diese Mitarbeiter im sensiblen Umgang mit Betroffenen geschult.
„Als Case Manager agieren unsere Pflegeberater zudem als Vermittler zu anderen Leistungsanbietern in der Pflege bzw. der häuslichen Versorgung. Sie können Pflegebedürftige beispielsweise bei der Suche nach einem geeigneten Pflegedienst, einem Anbieter von Essen auf Rädern oder bei speziellen Angeboten für Demenzerkrankte unterstützen“, so Striebel weiter. Auch bei dieser Veranstaltung stehen qualifizierte Pflegeberater der AOK PLUS für individuelle Gespräche bereit. 

Außerdem schildert auf diesem AOK-Abend eine pflegende Angehörige ihre persönlichen Erfahrungen mit einem Pflegefall in der Familie. Anregungen von Pflegewissenschaftler Prof. Dr. Thomas Fischer, Evangelische Fachhochschule Dresden, und Fakten rund um hilfreiche Projekte und Initiativen des Landes Sachsen für pflegende Angehörige durch Andrea Fischer, Staatssekretärin im Sächsischen Ministerium für Soziales, runden den Abend ab.

Nach dem erfolgreichen Auftakt des ersten Interprofessionellen Pflegekongresses im Frühjahr 2013 öffnet der Kongress erneut im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden vom 10. bis 11. April 2014 seine Pforten. Ziel des Kongresses ist, den verschiedenen Professionen im Gesundheitswesen eine zweitägige Plattform zum Austausch zu bieten. Darunter folgende Themen: Pflegerechtliche Aspekte beim geriatrischen Patienten, Arbeit in altersgemischten Teams, Gewalt in der Pflege oder Multimorbidität und Pharmakotherapie im Alter. Vorprogramm zum Download hier. Mehr Informationen zum Kongress hier.

Pressekontakt Springer Medizin: Uschi Kidane | tel. +49 6221 487-8166
Pressekontakt AOK PLUS: Hannelore Strobel I tel. +49 351 4946 111 44
Kongressorganisation und Anmeldung: Andrea Tauchert | Springer Medizin | tel. +49 30 82787-5510

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20. February 2014 Zum 100. Bestehen wieder unter dem Springerdach: Das 'Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie'

Etabliertes Medium im Bereich Arbeitsmedizin erscheint ab diesem Jahr erneut bei Springer Medizin  |  Eine der ältesten Fachzeitschriften der Branche blickt auf 100-jähriges Bestehen zurück

Heidelberg, 20. Februar 2014. Mit der Februarausgabe erscheint die Fachzeitschrift Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie wieder unter dem Springerdach. Seit ihrer Gründung vor über 100 Jahren hat sich die Publikation in der Branche als wichtiges Forum für Arbeitsmediziner in Forschung und Praxis, aber auch für Betriebs- und Werksärzte etabliert. Im Fokus steht die Verbreitung wissenschaftlicher Forschung, aber auch praktischer Erfahrungen zum Schutz und Wohl des arbeitenden Menschen.

Arbeitsmedizinische Themen sind in vielen Gebieten zu finden; sie haben beispielsweise eine Relevanz in Bildung und Forschung, sie spielen aber auch eine maßgebliche Rolle in Bereichen wie Arbeit und Soziales, Gesundheit und Umwelt sowie im Verbraucherschutz. Das Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie bietet für alle Experten in diesen arbeitsmedizinischen Gebieten die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen und Gesetze und wichtige Verordnungen in ihrer Branche zu kommunizieren. Leser dieser Springer Fachzeitschrift können sich in sechs Ausgaben jährlich durch Übersichtsarbeiten, Originalien, Kasuistiken und Leitlinien informieren. Wie bei allen Fachzeitschriften von Springer Medizin legt der Verlag auch hier großen Wert auf qualifizierte Fortbildung Continuing Medical Education, CME. Federführende Herausgeber dieser Publikation sind Prof. Dr. David Groneberg, Institut für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Umweltmedizin, Frankfurt am Main und Prof. Dr. Alwin Luttmann, IfADo, Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund.

Die Abonnenten dieser Springer-Zeitschrift kommen in den Vorzug von online first, d.h. einige Zeit vor Auslieferung eines gedruckten Heftes, sind die jeweiligen Beiträge für die Leser bereits online verfügbar.
Das Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie ist im Abonnement für 130 Euro (inkl. MwSt, zzgl. Versandkosten) erhältlich. Mediadaten und Anzeigenkontakt hier.

Die Erstausgabe der Fachzeitschrift erschien bei Springer unter dem Namen Zentralblatt für Gewerbehygiene mit besonderer Berücksichtigung der Unfallverhütung und Unfallheilkunde im Jahr 1913. 1950 ging die Publikation zunächst an den Verlag Karl F. Haug und später an den Dr. Curt Haefner-Verlag.

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Anzeigenkontakt: Noëla Krischer-Janka | tel +49 30 82787-5731

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18. February 2014 Gewalt in der Pflege – Ein Tabu muss fallen!

Gewalttätige Übergriffe gehören selten zu einmaligen Handlungen | Klare Verhaltensvorgaben im anstrengenden Pflegealltag bedeuten Schutz für Pfleger und Patient und können Gewaltverhalten verhindern | ‚Gewalt in der Pflege‘ ist eines von zahlreichen Themen auf dem Interprofessionellen Pflegekongress Anfang April in Dresden

Berlin | Dresden, 18. Februar 2014. Immer mehr Menschen in Deutschland müssen sich mit dem Thema Pflege auseinandersetzen: ganz gleich, ob es um die eigene Person oder um einen Angehörigen geht, im Mittelpunkt steht dabei immer das Wohlbefinden des Patienten. Was aber, wenn die Pfleger-Patienten-Situation aus dem Lot gerät und der Bedürftige plötzlich Gewalt von Seiten des Pflegers erfährt? Wie sollten die verschiedenen Beteiligten damit umgehen? Über wen können sich Betroffene oder Angehörige Hilfe holen? Wie stellt sich eine Pflegeeinrichtung dem Problem richtig - ohne zu eskalieren, aber auch ohne es zu verharmlosen? Gibt es Warnsignale, mittels derer sich solche Situationen von vorne herein abwenden lassen? Ein Artikel in der Springer Fachzeitschrift HEILBERUFE geht all diesen Fragen nach. ‚Gewalt in der Pflege‘ ist auch eines von zahlreichen Themen auf dem Interprofessionellen Pflegekongress, der Anfang April in Dresden von Springer Medizin ausgerichtet wird. 

„Nicht selten werden gerade die Menschen zum Täter, die sich zunächst durch besonderes Engagement ausgezeichnet haben“, erklärt der Berliner Pflegeberater Siegfried Huhn in seinem HEILBERUFE-Beitrag. „Eine geringere Frustrationstoleranz oder auch nicht ausreichende Würdigung der kräftezehrenden Pflegetätigkeit durch ihr Umfeld können Ursache sein, dass es zu einem gewalttätigen Vergehen mit einem Patienten kommt. Fakt ist, dass es häufig nicht bei einem Einzelvorkommnis bleibt: ist der Kontakt zwischen Pfleger und Pflegendem erst einmal in Schieflage gekommen, so hilft meistens nur die Intervention von außen.“ Deswegen mahnt Huhn zu echter Teamfähigkeit, genauem Hinschauen und einem Gespür dafür,  ob möglicherweise eine Gewaltanwendung vorliegen könnte. „Häufig sind es neue Kollegen im Team, die solche Vergehen aufdecken. Vorgesetzte haben spätestens dann eine entscheidende Position einzunehmen: sie müssen sich so mit dem Thema auseinandersetzen, dass ein feindseliges Arbeitsumfeld - zum Wohle des Patienten und des Pflegers - schnellstens beseitigt wird. Hierfür ist ein funktionierendes deeskalierendes Beschwerdemanagement unerlässlich“, mahnt Huhn. Optimalerweise sollten in einem Pflegeteam die ersten schwachen Signale aufgefangen und verfolgt werden. Denn, ein Pfleger, der sich mit seinem Problem ernst genommen fühlt, wird es erst gar nicht zu Gewalthandlungen kommen lassen. Der Volltext „Wenn Pflege schmerzt“ erschienen in der Springer Zeitschrift HEILBERUFE 3/2014, kann Journalisten als PDF zur Verfügung gestellt werden.

Nach dem erfolgreichen Auftakt des ersten Interprofessionellen Pflegekongresses im Frühjahr 2013 öffnet der Kongress erneut im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden vom 10. bis 11. April 2014 seine Pforten. Ziel des Kongresses ist, den verschiedenen Professionen im Gesundheitswesen eine zweitägige Plattform zum Austausch zu bieten. Darunter folgende Themen: Pflegerechtliche Aspekte beim geriatrischen Patienten, Arbeit in altersgemischten Teams, Entlastung pflegender Angehöriger oder Multimorbidität und Pharmakotherapie im Alter. Das Kongress-Vorprogramm zum Download hier. Mehr Informationen zum Kongress finden Sie hier.

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13. February 2014 Der ‘Klinik-Knigge‘ für Berufseinsteiger

Neuer Ratgeber von Springer Medizin hilft jungen Medizinern, den Einstieg in den Klinikalltag besser zu meistern

Heidelberg, 13. Februar 2014. Gut ausgebildete Mediziner sind für ein Krankenhaus unersetzlich. Für Berufseinsteiger jedoch sind vor allem die sozialen Aspekte des Klinikalltags ungewohnt: Die angemessene Kommunikation mit Kollegen und Patienten oder die Fragen „Wie verhalte ich mich, wenn ich einen Fehler gemacht habe?“ und „Wie reagiere ich richtig auf Kritik?“ waren – und sind – kein Teil des Studiums. Zwar sammeln Studenten bereits während der Famulaturen und im praktischen Jahr erste Erfahrungen im Umgang mit Patienten, Angehörigen und Kollegen, dennoch bekommen viele Berufsanfänger zunächst einen Praxisschock. Der kürzlich bei Springer Medizin erschienene Ratgeber Neu im Klinikalltag hilft dabei, zwischenmenschliche Konflikte zu lösen, typische Fettnäpfchen zu vermeiden und sich als kompetenter Arzt und professioneller Kollege in einem Krankenhaus zu etablieren.

„Die optimale Umsetzung des fachlichen Wissens setzt eine Reihe von Fähigkeiten der Personalführung und des Kommunikations- und Konfliktmanagements voraus, die im Studium praktisch nicht thematisiert werden“, so die Autoren Prof. Dr. Kursawe, selbst Facharzt für Neurologie und Psychiatrie und ehemaliger Krankenhausleiter sowie Dr. Guggenberger, Diplom-Sozialpädagoge und Coach: „Der eigene fachliche Anspruch und die Erwartungshaltung der Patienten sowie deren Angehörigen können vor allem in der Anfangszeit zu einer großen persönlichen Belastung führen.“

Einfühlsam beschreiben die Autoren die Situation eines jungen Stationsarztes am Anfang seiner medizinischen Karriere. Gestützt auf eigene Erfahrungen werden anhand von Fallbeispielen alltägliche Dilemmata und Konflikte des jungen Arztes dargestellt. Die Autoren verwenden dabei einen persönlichen und authentischen Stil, der dem Leser die Arzt-Patienten-, Arzt-Pfleger- oder auch Arzt-Arzt-Beziehung veranschaulicht.

Neu im Klinikalltag wendet sich an Berufsanfänger in der Medizin, vor allem an Ärzte, aber auch an Krankenschwestern und -pfleger, Therapeuten oder medizinisch-technische Assistenten. Zwar ist es aus der Sicht eines Arztes geschrieben, die Interpretationen vermitteln jedoch auch einen umfassenden Blick auf den praktischen Alltag im Gesundheitswesen.

Kursawe, Hubertus K.; Guggenheimer, Herbert
Neu im Klinikalltag - wie junge Mediziner den Einstieg besser meistern
Springer 2014, Softcover, 134 S.
EURO 24,99 € (D) | 25,69 € (A) | sFr 31,50 (CH)
ISBN 978-3-642-44983-3

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29. January 2014 Gröhe verspricht spürbare Entlastung

Der Deutsche Pflegetag ist am Samstag mit 1.500 Teilnehmern zu Ende gegangen | Bundesgesund- heitsminister Gröhe will sich für verbesserte Rahmenbedingungen einsetzen | Ethik statt Monetik: Standing Ovations für Dr. Heiner Geißler

Berlin, 29. Januar 2014. Die Verbesserungen in der Pflege werden „klarer Schwerpunkt“ der Bundesregierung sein. Mit dieser Ansage eröffnete Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) den Deutschen Pflegetag, der vom 23. bis zum 25. Januar in Berlin stattfand. „Mit einer schrittweisen Erhöhung des Beitragssatzes wird das Leistungsvolumen der Pflegeversicherung in dieser Legislaturperiode schließlich um insgesamt 20 Prozent gesteigert. Das bedeutet deutlich bessere Leistungen für die Pflegebedürftigen, aber auch spürbare Entlastung für die pflegenden Angehörigen und die Pflegefachkräfte“, sagte der Minister auf dem neuen Pflegekongress, der erstmals vom Deutschen Pflegerat (DPR) e.V. veranstaltet wurde.

Der DPR hat neben Springer Medizin den GKV-Spitzenverband, AOK-Bundesverband, sowie den Deutschen Städte- und Gemeindebund mit ins Boot geholt, um gemeinsam „die Herausforderung Pflege“ zu bewältigen. Dass die neue Konstellation Impulse für die zukünftige Pflegepolitik setzen kann, davon zeugte nicht nur der Auftritt des Bundesgesundheitsministers, sondern auch ein mit 1.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausgebuchter Kongress, eine überfüllte Pressekonferenz sowie die Anwesenheit des Pflege-Bevollmächtigten Karl-Josef Laumann (CDU) und des SPD-Politikers Franz Müntefering.

„Ich werde mich für verbesserte Rahmenbedingungen für die Pflegenden mit ganzer Kraft einsetzen“, so der Minister weiter. Gröhe verwies auf eine ganze Reihe von Maßnahmen, die im Koalitionsvertrag fest­geschrieben sind. Neben einem Pflegeberufsgesetz erwähnte er eine angemessene Personalausstattung, das Mitspracherecht für die Pflegenden in den Entscheidungsgremien des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen sowie die Nachwuchssicherung: „Die Ausbildung muss kostenfrei sein – Schulgeld sollte endlich der Vergangenheit angehören.“ Der Präsident des DPR, Andreas Westerfellhaus, konstatierte daraufhin: „Wir müssen uns nach vier Jahren messen lassen, wie weit wir gekommen sind“ – und stellte eine jährliche Zwischenbilanz auf dem Deutschen Pflegetag in Aussicht.

Standing Ovations der begeisterten Teilnehmer gab es für die Grundsatz-Rede von Dr. Heiner Geißler, Bundesminister a.D., unter dem Titel „Ethik statt Monetik – Was können wir noch verantworten?“. Geißler kritisierte, dass in Zeiten einer durchgehenden Ökonomisierung der Patient zum Kostenfaktor degradiert wird. „Deutschland ist in der Lage, die besten Maschinen zu bauen, aber bekommt offensichtlich keine Pflege hin, die humanen Interessen entspricht.“ Doch die Zeichen stehen auf Veränderung – das war auf dem Kongress deutlich zu spüren. Mehr Informationen zu den Pflegekongressen von Springer Medizin finden Sie hier.

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Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe kündigt verbesserte Rahmenbedingungen an

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