Pressemeldungen

28. August 2014 Die guten ins Töpfchen, die schlechten ...

Jubiläums-Kongress Pflege 2015 von Springer Medizin am 30. und 31. Januar 2015 in Berlin: Qualität bestimmen, sichern, umsetzen | Zu wenig pflegerische Qualitätsindikatoren in Krankenhäusern | Mehr Effizienz bei der Pflegedokumentation

Berlin, 28. August 2014. Krankenhäuser und Patienten benötigen mehr Informationen zur Qualität der pflegerischen Leistungen. Und dafür müssen mehr Qualitätsindikatoren entwickelt werden. Das fordert Karen Pottkämper, Leiterin des Bereichs Gesundheitspolitik am AQUA-Institut, dem unabhängigen 'Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen'. „Gerade in Zeiten von Fallpauschalen und Pflegepersonalabbau sollte besonders auf die Qualitäts­sicherung geachtet werden“, betont die Pflegewissenschaftlerin. Das sieht offensichtlich auch die Bundesregierung so und hat eine Qualitätsoffensive im Gesundheitswesen angekündigt. Qualität in der Pflege bestimmen, sichern und umsetzen – mit diesem Programmpunkt beginnt deshalb auch der Kongress Pflege 2015, der am 30. und 31. Januar 2015 in Berlin das neue Pflegejahr eröffnen wird. Veranstalter ist der Verlag Springer Medizin, der den Kongress zum 20. Mal in Folge ausrichtet.

Im Unterschied zu ambulanten und stationären Altenpflegeeinrichtungen werden Krankenhäuser nicht extern geprüft, sondern sie geben ihre Qualität anhand bestimmter Indikatoren selber an. Weiterer Unterschied: Die Expertenstandards sind nicht für die Krankenhäuser, sondern nur für die Altenpflege rechtlich verbindlich. Im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses entwickelt das AQUA-Institut Indikatoren auch für Krankenhäuser, um die Qualität zu messen und darzustellen. Das Institut hat knapp 300 empfohlen, die in den jährlichen Qualitätsberichten der Kliniken auftauchen müssen. „Relativ viele Häuser – nämlich 259 von bundesweit rund 2.000 Kliniken – waren letztes Jahr rechnerisch auffällig. Davon haben 44 Häuser beim Qualitätssicherungsverfahren Dekubitusprophylaxe bestimmte Standards unterschritten“, berichtet Pottkämper.

Pflege spiele bei der Qualitätsmessung bisher eine untergeordnete Rolle, so Pottkämper weiter. So sind zurzeit gerade einmal zwei Bereiche für explizite Pflegeindikatoren im Gespräch. „Für die Dekubitusprophylaxe gibt es seit Jahren ein Qualitätssicherungsverfahren und für das Entlassungsmanagement wird ein Konzept erarbeitet, das prüft, ob hier ein QS-Verfahren entwickelt werden kann.“ Der angestrebten Entbürokratisierung wird dabei Rechnung getragen: „Das Verfahren der Dekubituserfassung haben wir sehr vereinfacht“, betont die Pflegewissenschaftlerin. „Dabei sind über eine Millionen Datensätze weggefallen.“

Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation in den Grenzen des rechtlich Zulässigen – auch das wird ein Thema auf dem Kongress Pflege 2015 sein, der den in der Branche etablierten Pflege-Recht-Tag integriert. Weitere Themen sind u.a.: Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff und seine Auswirkungen auf die pflegerische Versorgung; verlässliches Ausfallzeitenmanagement; Wenn der Nachtdienst zur Gefahr wird; Kultursensible Gesundheitsversorgung. Mehr Informationen zum Kongress finden Sie hier; das Vorprogramm zum Download hier.

Kongressorganisation und Anmeldung: Andrea Tauchert | Springer Medizin | tel. +49 30 82787-5510

Pressekontakt: Uschi Kidane | Springer Medizin | tel. +49 6221 487-8166

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26. August 2014 Fehlzeiten-Report 2014

Generation Y und Babyboomer: Fehlendes Verständnis trotz vieler Gemeinsamkeiten | Der Report ist Ende August unter dem Dach von Springer Medizin erschienen

Berlin, 26. August 2014. Jüngere und ältere Beschäftigte schätzen sich in vielen Hinsichten gegenseitig falsch ein. Dies ist ein Ergebnis einer aktuellen Umfrage im Fehlzeiten-Report 2014. „Zwischen der Generation Y und den Babyboomern zeigen sich zwar vergleichsweise geringe Unterschiede bei der Bewertung von Lebensbereichen und der Arbeitsorientierung – entgegen der landläufigen Ansicht. Aber sie haben ein falsches Bild voneinander“, sagte Helmut Schröder, stellvertretender Geschäftsführer des Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) und Mitherausgeber. Dass Generationen eng zusammenarbeiten, wird künftig zum Erfolgsfaktor in Unternehmen. Der Fehlzeiten-Report 2014 mit dem Titel „Erfolgreiche Unternehmen von morgen – gesunde Zukunft heute gestalten“, erschienen bei Springer Medizin, beschreibt deshalb unter anderem, wie Betriebe den Herausforderungen der demografischen Entwicklung mit rückläufigem Erwerbspersonenpotenzial bei gleichzeitiger Alterung der Belegschaften erfolgreich begegnen können.

Die Unternehmen sind auf gesunde Beschäftigte aller Altersgruppen angewiesen und immer stärker auch auf ältere Beschäftigte, da das Erwerbspersonenpotenzial in Deutschland zukünftig sinken wird. Während dem Arbeitsmarkt im Jahr 2013 noch ca. 45 Mio. Personen zur Verfügung standen, werden es im Jahr 2030 bereits 5 Mio. Personen weniger sein.

Parallel zu dieser Entwicklung wird der Anteil der Beschäftigten über 50 Jahre immer weiter zunehmen. Seit 1990 ist der Anteil der über 50-Jährigen von 23 Prozent auf heute 31 Prozent angestiegen. Es ist davon auszugehen, dass der Scheitelpunkt in den Jahren 2022/23 mit knapp 37 Prozent erreicht wird, um dann auf vergleichsweise hohem Niveau zu stagnieren. „Die Beschäftigten über 50 Jahre werden zukünftig einen wesentlichen Anteil an den Belegschaften ausmachen“, sagte Schröder. Die Verteilung stellt sich regional, sektoral und nach Berufsgruppen unterschiedlich dar. Besonders geringe Anteile über 50-Jähriger Mitarbeiter finden sich im Bereich Information und Kommunikation (21 Prozent), in der Baubranche (23 Prozent) sowie im Handel (25 Prozent). Dagegen hatten die Betriebe der Öffentlichen Verwaltung/Sozialversicherung und des Bereichs Bergbau/Energie/Wasserversorgung im Jahr 2011 Anteile Älterer von 38 bzw. 34 Prozent. Der Anstieg war in den letzten zehn Jahren besonders hoch bei den Gesundheitsberufen (+73 Prozent oder +259.200 Beschäftigte ab 50 Jahre), den Elektroberufen (+72 Prozent, bzw. +67.500 Beschäftigte), der Chemie- und Kunststoffbranche (64 Prozent, bzw. 37.800 Beschäftigte) und den Sozial- und Erziehungsberufen (+59 Prozent, bzw. +286.400 Beschäftigte).

Gleichzeitig zeigt der Fehlzeiten-Report aber auch, dass ältere Beschäftigte vergleichsweise viele Fehlzeiten haben. „Jüngere Beschäftigte sind häufiger mit wenigen Tagen krank. Mit zunehmendem Alter nimmt dann zwar die Anzahl der Krankschreibungen ab, aber gleichzeitig steigt deren Dauer. So liegt in der Gruppe der 30- bis 34-Jährigen der Durchschnitt bei 8,6 Fehltagen pro Fall. Bei den 60- bis 64-Jährigen sind dies bereits 21,6 Tage. Dies geht vor allem auf einen Anstieg der Herz-/Kreislauferkrankungen und Muskel-/Skeletterkrankungen zurück“, so Schröder. Obwohl die ältere Erwerbsbevölkerung über 50 Jahre im Jahr 2013 nicht einmal ein Drittel der Belegschaften ausmachte, führten deren gesundheitliche Belastungen zu Fehlzeiten, die rund 46 Prozent der Kosten der ausgefallenen Bruttowertschöpfung verursachten. Dies entspricht einem Verlust der Arbeitsproduktivität von 42,6 Milliarden Euro. Um zu verstehen, wie sich die verschiedenen Generationen im Hinblick auf Arbeitsorientierung und Lebensziele unterscheiden und gegenseitig wahrnehmen, hat das WIdO exemplarisch die Generation Y (die heute 15- bis 30-Jährigen) und die Babyboomer (die heute 50- bis 65-Jährigen) befragt. Die bundesweite repräsentative Telefonbefragung von 2.011 Erwerbstätigen erfolgte Januar bis Februar dieses Jahres. Dabei zeigten sich im Generationenvergleich überraschender Weise vor allem Gemeinsamkeiten. So werden beispielsweise ein sicherer Arbeitsplatz und eine Arbeit, die Spaß macht, von fast allen Angehörigen beider Generationen als wichtig eingeschätzt, genauso wie wertvolle Arbeitsinhalte und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Als weniger wichtig wird hingegen von beiden Generationen gleichermaßen der Bereich Karriere und Prestige wie ein hohes Einkommen und die Ausübung eines angesehenen Berufs beurteilt.

Ein weiteres Ergebnis ist, dass sich die Generationen trotz der Gemeinsamkeiten gegenseitig falsch einschätzen. So überschätzt die ältere Generation vor allem die Bedeutung von flexiblen Arbeitszeiten, eines hohen Einkommens und von Aufstiegsmöglichkeiten für die Generation Y. Sie unterschätzt dagegen das Bedürfnis der Jüngeren, einen Beruf auszuüben, um anderen helfen zu können oder etwas Nützliches für die Allgemeinheit zu tun, und nach sicheren Arbeitsplätzen. Auch die Jüngeren stecken umgekehrt die Babyboomer in die falsche Schublade: Sie unterschätzen deren Bedürfnis nach einer Arbeit, die Spaß macht, nach Aufstiegsmöglichkeiten, nach Autonomie bei der Arbeit, anderen helfen zu können und nach flexiblen Arbeitszeiten. „Diese Fehleinschätzung könnte einer Zusammenarbeit der Generationen im Wege stehen. Dagegen helfen können altersgemischte Teams und generationengerechtes Führen in den Unternehmen, um Vorurteile abzubauen. Dies würde gleichzeitig auch den dringend nötigen Wissenstransfer der Berufserfahrenen zu den nachrückenden Generationen erhöhen“, erklärte Schröder. Im Fehlzeiten-Report wird auch über den Einsatz von Demografieberatern der AOK berichtet, die im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung die Unternehmen dabei unterstützen. „Für die Betriebe lohnt sich das Engagement, weil sie damit die Produktivität verbessern und ihre Arbeitskräfte an sich binden und damit dem Fachkräftemangel vorbeugen“, sagte Schröder.

Der Fehlzeiten-Report, der wie jedes Jahr auch aktuelle Daten und Analysen zu den krankheitsbedingten Fehlzeiten in der deutschen Wirtschaft enthält, wird vom WIdO in Kooperation mit der Universität Bielefeld und der Beuth Hochschule für Technik Berlin publiziert und erscheint unter dem Dach von Springer Medizin. Pressemappe zum Download hier.

Badura, B., Ducki, A., Schröder, H., Klose, J., Meyer, M. (Hrsg.)
Fehlzeiten-Report 2014
Erfolgreiche Unternehmen von morgen - gesunde Zukunft heute gestalten
2014, 589 S., 200 Abb.
Softcover € 54,99 (D) | € 56,53 (A) | sFr 68.50 (CH)
ISBN 978-3-662-43530-4
In Kürze auch als eBook verfügbar

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5. August 2014 Spiritual Care: Entlastung für Pflegekräfte

Springer Medizin veranstaltet 12. Gesundheitspflege-Kongress am 24. und 25. Oktober in Hamburg: Spiritual Care als Führungsaufgabe | Implementierung am Albertinen-Krankenhaus | Netzwerk Existenzielle Kommunikation und Spiritualität e.V. gegründet 

Berlin | Hamburg, 05. August 2014. Existenzielle Kommunikation und Spiritualität – unter diesem Titel wird am Albertinen-Diakoniewerk in Hamburg ein neues Führungs- und Organisationsmodell praktiziert. „Spiritual Care stellt sich als ein Weg heraus, nicht nur schwerkranke Patienten, sondern auch die Pflegefachkräfte zu entlasten“, sagt Karin Schroeder-Hartwig, Projektleiterin und stellvertretende Pflegedirektorin am Albertinen-Krankenhaus/Albertinen-Haus. Sie betont, dass die Umsetzung von Spiritual Care eine Führungsaufgabe sei. „Denn Pflegefachkräfte sind mit existenziellen Situationen zunehmend mehr konfrontiert und diese Belastungen sind keine Privatangelegenheit.“ Spiritual Care als eine wiederentdeckte Kultur der Pflege wird ein Thema auf dem 12. Gesundheitspflege-Kongress sein, der am 24. und 25. Oktober in Hamburg stattfindet. Das Albertinen-Diakoniewerk ist ein Kooperationspartner des Kongresses, der von Springer Medizin veranstaltet wird.

„Spiritualität ist dabei nicht mit Religiosität gleichzusetzen, sondern versucht, die Sinnfrage im Krankheits- und Gesundheitsverständnis und -erleben zu erfassen“, so Schroeder-Hartwig weiter. Damit dieser Ansatz mehr Verbreitung findet, hat sie im März dieses Jahres das bundesweite Netzwerk Existenzielle Kommunikation und Spiritualität e.V. (neks) mitgegründet. Doch wie kann bei hoher Arbeitsbelastung Zeit für spirituelle Gespräche gefunden werden? Am Albertinen-Krankenhaus stehen dafür zwei Prozesse zur Verfügung: Bei der ‘existenziellen Fallbesprechung‘ können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einer akut-kritischen Situation das Ereignis in einem dafür vorgesehenen Formular aufschreiben und außerdem bei der Projektleitung um ein entlastendes Gespräch oder eine moderierte Teamsitzung bitten. Das zweite Instrument, ‘Ereignisbezogene Unterbrechungskultur‘ genannt, bedeutet zum Beispiel, dass regelmäßig zum Dienstende oder zum Ende der Woche Zeit dafür eingeräumt wird, dass sich das Team über existenzielle Situationen austauschen kann. Schroeder-Hartwig: „Alle Interventionen dauern nicht mehr als zehn Minuten und wir sind selber überrascht, wie positiv sich diese vermeintlich kleinen Änderungen auswirken.“

Neben dem Albertinen-Diakoniewerk sind das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, die Asklepios Kliniken Hamburg, die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg und der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) Kooperationspartner des Gesundheitspflege-Kongresses. Schirmherrin ist Cornelia Prüfer-Storcks, Hamburgs Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz sowie Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz. Mehr Informationen zum Kongress finden Sie hier, das Vorprogramm zum Download hier.

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17. July 2014 Die ersten Schritte als Führungskraft meistern – Das Coachingbuch für junge Führungskräfte

Ratgeber gibt jungen Führungskräften praktische Tipps und Hilfestellungen auf ihrem Weg zu einer verantwortungsvollen Mitarbeiterführung

Heidelberg, 17. Juli 2014. Mitarbeiter erhalten aufgrund ihrer ausgezeichneten fachlichen Kompetenzen eine Beförderung. Doch oft sind sie für die damit verbundene Übernahme von Personalverantwortung ungenügend vorbereitet. Denn dieser Rollenwechsel vom Mitarbeiter zur Führungskraft bringt unvorhersehbare Herausforderungen auf psychologischer und kommunikativer Ebene mit sich. Für die Menschen, die sich auf ihre neue Führungsrolle umfassend vorbereiten möchten, hat Springer den Ratgeber Führungskraft – und was jetzt? veröffentlicht. Bei der Publikation handelt es sich um eine übersichtliche Orientierungshilfe, die sich auf die wesentlichen Probleme beschränkt. Praxisnah leitet der Ratgeber an, wie der Einstieg in die neue Führungsrolle erfolgreich gelingen kann. Die Autorin Diana von Kopp vertritt die Ansicht, dass es keine geborenen Führungskräfte gibt. „Hätte sich diese Annahme bestätigt, wären viele Chefposten unbesetzt geblieben. Das Gegenteil ist der Fall: Führungsfähigkeiten sind erlernbar.“

Das Buch widmet sich vier großen Bereichen: Selbstführung, Mitarbeiterführung, richtiger Umgang mit Vorgesetzten und den dazu notwendigen Rahmenbedingungen. Bei dieser letzten Themenstellung spielen die Ankunft im Team, das Arbeitsklima und das Privatleben eine wesentliche Rolle. Jedem dieser Themen ist ein Hauptkapitel gewidmet, das mit einem allgemeinen Überblick einleitet und mit einer kurzen Zusammenfassung abschließt. Dabei ist der Ratgeber durch Fallbeispiele, Checklisten und Arbeitsblätter praxisnah. Auch sind typische Fragestellungen aus dem Alltag mit dazugehörigen Vorschlägen und Anregungen zur Lösung eingearbeitet. Die Autorin entwarf die zahlreichen Abbildungen im Ratgeber selbst und lockert damit den Text auf.

Außerdem kommen in einem Serviceteil Vorgesetzte zu Wort, die in Form von Interviews einen kurzen Erfahrungsbericht geben. Dabei bekommt der Leser einen Einblick in die Arbeit etablierter Führungskräfte und erhält nützliche Tipps für den eigenen Start. Alle Interviews sind auch über einen entsprechenden Internetlink als Hörbeitrag im Originalton verfügbar.
Im Geleitwort rät der ehemalige Vorstand der Lufthansa AG Jürgen Raps allen angehenden Führungskräften: „Motivieren Sie – vor allem aber motivieren Sie sich selbst. Als Führungskraft darf man sich nicht zurücklehnen und warten, bis man von irgendjemandem motiviert wird. Wer sich selbst motiviert, motiviert automatisch seine Mitarbeiter.“

Diana von Kopp ist Diplompsychologin mit den Schwerpunkten Wirtschaftspsychologie und Human Ressource Management. Sie ist Dozentin in den Fächern Persönlichkeitspsychologie und angewandte Psychologie. Außerdem trainiert von Kopp gemeinsam mit Kapitänen der Condor Flugdienst GmbH Führungskompetenzen von Piloten.

Diana von Kopp
Führungskraft – und was jetzt?
Vom Kollegen zum Vorgesetzten: Den Rollentausch meistern, Lösungen aus Psychologie und Praxis
2014, 194 S., 40 Abb., mit Online-Extras
Softcover € 19,99 (D) | € 20,55 (A) | sFr 25,00 (CH)
ISBN 978-3-642-41131-1
In Kürze auch als eBook verfügbar

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16. July 2014 Gute Medizin für alle – Plädoyer für eine Heilkunst mit sozialem Augenmaß

Springerbuch Klassenmedizin beschäftigt sich mit den gesundheitlichen Folgen sozialer Ungleichheit | Autor benennt eklatantes Qualitätsdefizit und plädiert für eine soziale Reformation der Medizin  

Heidelberg, 16. Juli 2014. Thomas Jeffersons Declaration of Independence stellt fest, der Mensch sei „frei und gleich geboren“ - eine Prämisse, der unsere gesellschaftliche Realität widerspricht - auch in der Medizin. Soziale Herkunft und Schichtzugehörigkeit entscheiden wesentlich über die Prognose von Gesundheit oder Krankheit eines Menschen. So belegen Statistiken, dass Menschen aus ärmeren Verhältnissen häufiger krank sind und auch früher sterben: bei Männern machen das knapp 11 Jahre aus, die Lebenszeit von Frauen verkürzt sich um rund 8 Jahre. Das kürzlich bei Springer erschienene Buch Klassenmedizin beleuchtet an Hand von Beispielen Ursachen und Be-/Handlungsalternativen. Das Anliegen des Autors ist es, die „verlorene Kunst des Heilens“ in die Medizin zurückholen.

„Mit einer formalen Gleichbehandlung aller Patienten ohne Ansehen der Person ist es dabei nicht getan“, erklärt der Springerautor Bernd Kalvelage und fährt fort: „Vor allem Patienten aus ärmeren Schichten brauchen Ärzte, die ihre Schwächen und Ressourcen wahrnehmen. Eine niedrigschwellige Medizin ist hier notwendig, geprägt durch eine verständliche Sprache und Empathie. Mangelnde Erfahrung der Selbstwirksamkeit, also die fehlende Gewissheit, seine Belange selbst und erfolgreich in die Hand nehmen zu können, ist in den unteren sozialen Schichten der entscheidende soziale Faktor, der das Selbstmanagement von Gesundheit und Krankheit erschwert. Notwendig ist eine Änderung der Perspektive: statt ‚von oben herab‘ sollten alle in der Medizin lernen, auch ‚von unten her‘ zu schauen. So werden wir Lösungen finden und kommen nicht nur Jeffersons Idealen - sondern vor allem einer guten Medizin für alle - näher."

In seinem Buch beschreibt der Mediziner Kalvelage schichtspezifische Unterschiede, zeigt auf, was einen guten Arzt ausmacht, legt vorhandenes abwertendes Hierarchiedenken dem Patienten gegenüber offen und erklärt, wie Patienten mit Migrationshintergrund in der Praxis Selbstmanagement lernen können. Er beschreibt Chronifizierungen im Leben und Kranksein, Abschnitte nur scheinbar unausweichlicher Stagnation, stellt die Solidarität in unserer Gesellschaft auf den Prüfstand und liefert abschließend Thesen zur Reformation der Heilkunst. Zahlreiche Fallbeispiele spiegeln auch problematische Verhaltensweisen von Ärzten wider. Die im Buch angeführten Kasuistiken stammen aus der eigenen Praxis und aus Berichten von Kollegen. Das Buch richtet sich an Entscheider im Gesundheitswesen, Medizinstudenten, medizinische Fachangestellte, in der Pflege Tätige und an alle, die sich mit dem Thema ‚Chancengleichheit in der Medizin' auseinandersetzen möchten.

Dr. med. Bernd Kalvelage ist Facharzt für Innere Medizin und Diabetologie. Viele Jahre war er in einer fachärztlichen Gemeinschaftspraxis tätig. Kalvelage setzt sich für die Belange von Menschen „ohne Papiere“ ein und ist Gründungsmitglied des Vereins demokratischer Ärztinnen und Ärzte. 2002 war er Mitinitiator und erster Vorsitzender der ‚Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Migranten‘ in der Deutschen Diabetesgesellschaft. Über soziale Herausforderungen in der Medizin hat er zahlreiche Beiträge veröffentlicht.

Bernd Kalvelage
Klassenmedizin - Plädoyer für eine soziale Reformation der Heilkunst
Springer, 2014, 233 Seiten, 1 Abb.
Softcover 34,99 € (D) | 35,97 €  (A) | 44,00 CHF
ISBN 978-3-642-54748-5
Auch als eBook verfügbar

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15. July 2014 Springer Medizin und Monster starten gemeinsame Karriereplattform

Launch der neuen Stellenbörse für den Health Care Markt | Crossmediale Stellenplatzierung für gezieltes Recruitment von qualifiziertem Fachpersonal im Gesundheitsbereich | Hohe Reichweiten und führende Technologie unterstützen erfolgreiche Jobvermittlung

Berlin | Eschborn | Heidelberg, 15. Juli 2014. Der Fachkräftemangel ist im Gesundheitswesen deutlich spürbar. Viele Ärztestellen sind unbesetzt und insbesondere auch in der Pflege ist die Lage äußerst angespannt: Einerseits entwickelt eine zusehends älter werdende Gesellschaft immer mehr pflegebedürftige Menschen; auf der anderen Seite stehen durch den demographischen Wandel immer weniger junge Berufsanfänger zur Verfügung. Experten gehen mittlerweile davon aus, dass 38 Prozent aller Vakanzen sich nur schwer - und 1,8 Prozent gar nicht - besetzen lassen. Vor diesem Hintergrund haben Springer Medizin, als großer Fachverlag mit führendem Informations- und Fortbildungsportal und Monster, Technologieführer im Bereich Online-Recruiting ihre Kompetenzen  zusammengeführt und eine gemeinsame Karriereplattform gelauncht. Die neue Adresse lautet: www.springermedizin.de/jobs

„Als etablierter Fachverlag im deutschsprachigen Gesundheitswesen erfahren wir eine große Akzeptanz am Markt. Unsere Position möchten wir in Sachen Recruiting von Fachpersonal bewusst nutzen.“ erläutert Frank Noll, Projektleiter Karriereportal von Springer Medizin. Er führt weiter aus: „Springer Medizin erreicht über sein breites Portfolio alle Gesundheitsgruppen, von Ärzten bis hin zu qualifizierten Pflegekräften. Durch unser umfassendes Fachinformations- und Fortbildungsangebot kommt ein Arzt kaum an unserem Portal springermedizin.de vorbei und sein Weg führt ihn automatisch zur Stellenbörse.“ Mit 190.000 registrierten Nutzern und 1,7 Mio. Page Impressions im Monat zählt springermedizin.de zu den meist genutzten Angeboten im deutschsprachigen Fachverlagsbereich. „Unsere gemeinsame Recruiting-Strategie basiert auf zwei starken Säulen“, kommentiert Bernd Kraft, Vice President General Manager CE bei Monster. „Die großen Reichweiten von Springer Medizin bringen wir mit unserer Recruiting-Expertise und neuesten Technologie zusammen. Jedem Arbeitgeber ermöglichen wir ab sofort, sein Stellengesuch bestmöglich zu platzieren. Einer professionellen und erfolgreichen Fachkräftesuche steht damit nichts mehr im Wege.“

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Anzeigenkunden haben ab sofort die Möglichkeit, kombinierte Angebotspakete zu buchen. Ihre Stellenanzeige erscheint dann nicht nur auf der Karriereplattform von Springer Medizin und bei monster.de, sondern auch in ausgewählten Springerprodukten, je nach Wunsch in print und/oder online.
Anzeigen und Kontakt Karriereportal Springer Medizin: Frank Noll | tel +49 6102 506 164

Kontakt PR Springer Medizin: Uschi Kidane | tel. +49 6221 487-8166
Kontakt PR Monster.de: Dr. Katrin Luzar | tel. +49 6196 9992-688  

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9. July 2014 Entlassung aus einer Hand

Case-Management und Pflegeüberleitung auf dem 12. Gesundheitspflege-Kongress am 24. und 25. Oktober in Hamburg ausgerichtet von Springer Medizin | Neues Modell am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein | Doppelstrukturen vermeiden 

Berlin | Hamburg, 09. Juli 2014. Pflegeüberleitung und klassischer Sozialdienst: Das läuft in vielen Krankenhäusern getrennt. Am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) dagegen sind beide Bereiche zusammengeführt. Egal, ob es um Fragen zur Berentung oder zum Schwerbehinderten­ausweis geht, um die häusliche Versorgung oder die Suche nach einem passenden Pflegeheim: „Die Patienten bekommen bei ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus eine Beratung aus einer Hand“, berichtet Robert Green, pflegerischer Direktor am UKSH, Campus Kiel. Das UKSH ist Kooperationspartner des 12. Gesundheitspflege-Kongresses, der am 24. und 25. Oktober in Hamburg unter dem Dach von Springer Medizin stattfindet. Eine Veranstaltung wird sich dem Thema Case-Management und Überleitungspflege widmen.

Vor zwei Jahren wurde das Modell am UKSH eingeführt. Seitdem arbeiten im Sozialdienst zwei Berufsgruppen: Sozialarbeiter bzw. -pädagogen und Pflegefachkräfte. Ein solches Team ist immer für mehrere Kliniken des UKSH zuständig, die zu Clustern zusammengefasst wurden. „Dieses Modell hat sich extrem bewährt, weil wir dadurch Doppelstrukturen vermeiden“, sagt Green. Die meisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialdienste am UKSH haben eine Weiterbildung als Case-Manager absolviert. Green betont: „Das Entlassmanagement mit der sozialrechtlichen Beratung und der Pflegeüberleitung zu vernetzen, gesteuert durch die Primary Nurse – das ist eine Form von Case-Management.“

Weiterhin geht es auf dem Gesundheitspflege-Kongress um Patientensicherheit, Wund- sowie Hygienemanagement, Mitarbeitergesundheit und Ethik im Klinikalltag. Weitere Kooperationspartner des Gesundheitspflege-Kongresses sind neben dem UKSH das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), die Asklepios Kliniken Hamburg, das Albertinen-Diakoniewerk, die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg sowie der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK). Schirmherrin ist Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks, die in diesem Jahr den Vorsitz der Gesundheitsministerkonferenz übernommen hat. Kongressflyer zum Download hier, mehr Informationen zum Kongress finden Sie hier.

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3. July 2014 Lehren und Lernen mit Spaß und Motivation

Springer VS veröffentlicht Guide für professionell Lehrende und für alle Menschen, die erfahren möchten, wie Lernen mit Spaß funktioniert

Berlin | Heidelberg | Wiesbaden, 03. Juli 2014. Lehren und Lernen zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Leben eines jeden Menschen. Leider sind die meisten Diskussionen ums Thema eher negativ besetzt: so klagen Lernende häufig, entweder mit zu viel oder mit zu veraltetem Lernstoff überschüttet zu werden. Und stimmt der Lerninhalt, stehen häufig Lehrer, Dozenten oder andere Wissen vermittelnde Menschen wegen der Art und Weise, wie sie die Inhalte vermitteln, in der Kritik. Bemängelt wird, dass sie häufig nicht die Fähigkeit besitzen, die Lerninhalte motivierend genug zu vermitteln. Vor diesem Hintergrund ist kürzlich bei Springer der Guide Erfolgreich lehren: Ermutigen, motivieren, begeistern erschienen, der anleitet, wie erfolgreiches Lehren funktioniert und wie Lernende sich Wissen mit Spaß und Motivation aneignen können.

„Dass einer Umfrage zufolge nur acht Prozent aller Deutschen ihren Traumjob ausüben, hat sehr viel damit zu tun, dass die berufliche Entwicklung der meisten Menschen ohne eine notwendige Triebkraft erfolgt ist. Sowohl Motivation als auch Begeisterung sind hier entscheidend“, erklärt die Springerbuchautorin Christine Reitzer. Sie führt weiter aus: „Viele Bücher auf dem Markt sind im Bereich der Motivationspsychologie verfasst worden (...) wenige Werke beschäftigen sich allerdings mit unterrichtstheoretischen und lehrpraktischen Fragestellungen, wie sie sich ermutigend einsetzen lassen.“ Vor diesem Hintergrund verbindet das vorliegende Buch akademisches Wissen mit Praxisfragen und leitet an, wie Unterricht mit alltagsnahen Übungsaktivitäten motivierend und begeisternd gestaltet werden kann. Die Autorin spricht damit alle an, besonders auch die, die  keine „geborenen Lehrer“ sind. Dabei behält die Autorin immer eine nachhaltige Wissensvermittlung im Blick sowie die Frage, wie Lernprozesse ermutigend gestaltet werden können.

Das Buch Erfolgreich lehren: Ermutigen, motivieren, begeistern veranschaulicht, wie der Lehrende ein ansprechendes Unterrichtsklima erzeugen kann und geht auf intrinsische Motivationsmethoden und professionelle Gesprächsführung ein. Grundkonzepte und Fallbeispiele helfen dem Leser, diese Techniken ohne fremde Hilfe anzuwenden. Konkrete, praxistaugliche Tipps für typische Alltagssituationen runden die praxisnahen Hilfestellungen ab. Das Buch richtet sich an alle Lehrbeauftragte, Dozenten, Professoren und Lehramtsstudierende; es ist außerdem hilfreich für sonstige freie Trainer für Erwachsenenbildung und Seminarleiter. Auch für Eltern bietet es bei schwierigen Lernsituationen mit den eigenen Kindern konkrete Hilfestellungen, so dass diese besser gemeistert werden können.

In allen Kapiteln schöpft die Autorin aus ihrem eigenen internationalen Erfahrungsschatz und aus dem Fundus von vielen weltweit erfahrenen Lehrenden, die sich an ihren Umfragen beteiligt haben. Christine Reitzer ist Dozentin für Englisch und Interkulturelle Kommunikation an der Universität und der Technischen Hochschule Regensburg sowie Kommunikations-Trainerin in der Wirtschaft. Schwerpunkt ihrer Lehre ist die praktische Umsetzung von interkulturellen Gesichtspunkten für Führungskräfte. Ihr aktueller Schwerpunkt in der Forschung ist praxisnahe Motivation im Unterricht.

Christine Reitzer
Erfolgreich lehren: Ermutigen, motivieren, begeistern
2014, 279 S., 51 Abb., mit Online-Extras
Hardcover € 24,99 (D) | € 25,69 (A) | sFr 31,50 (CH)
ISBN 978-3-642-41819-8
Auch als eBook verfügbar

Journalisten erhalten auf Anfrage ein Rezensionsexemplar des Ratgebers Erfolgreich lehren: Ermutigen, motivieren, begeistern von uns zugesandt. Darüber hinaus gibt es aber auch die Option, unsere Titel als eBook sofort über einen Online-Zugriff zu nutzen. Dazu müssen Sie sich lediglich einmalig registrieren.

Unser SpringerAlert für Buchrezensenten gibt Ihnen die Möglichkeit, regelmäßig zu unseren Neuerscheinungen informiert zu werden. Auch dafür müssen Sie sich einmalig anmelden und Ihr Interessensprofil eingeben.

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27. June 2014 20 Jahre jung: Zukunftsweisender 'Kongress Pflege' setzt sich für eine deutlich bessere Pflegeversorgung in Deutschland ein

Springer Medizin läutet kommendes Pflegejahr 2015 ein | 20. Pflege-Recht-Tag: Pflegerecht im Fokus | Branchentreff am 30. und 31. Januar 2015 in Berlin

Berlin | Heidelberg, 27. Juni 2014. Springer Medizin begeht das Pflegejahr 2015 mit einem Jubiläum: Zum 20. Mal in Folge findet unter dem Dach des 'Kongress Pflege' im Maritim proArte Hotel Berlin der Pflege-Recht-Tag statt. Die Fachverlagsgruppe setzt mit ihrem Jubiläum auf Kontinuität und hält daran fest, dass Pflege und Recht als zentrale Themen einer gesamten Gesellschaft untrennbar verbunden sind.

„In der Pflege geht es um Abhängigkeiten und häufig hoch sensible Situationen. Unsere immer älter und bedürftiger  werdende Gesellschaft wirkt außerdem wie ein Verstärker dieser Problematik. Den Pflegeexperten  werden wir daher gemäß dem Springerportfolio mit einem Kongressangebot aufwarten, das sich im Kern um Fachwissen für die tägliche Arbeit dreht, nachhaltig und in der Praxis gut umsetzbar. Politische Belange sparen wir da nicht aus, sie werden aber nicht im Mittelpunkt unseres Kongresses stehen.“, erklärt Joachim Krieger, Vorsitzender der Geschäftsführung von Springer Medizin. „Wir sehen uns als Fachinformant möchten diese Diskussion mit all unseren Mitteln aktiv vorantreiben“, führt Krieger weiter aus. So werden aktuelle Themen wie der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff und seine Auswirkungen auf die pflegerische Versorgung, Entbürokratisierung der Pflege mit Blick auf die Kasseler Erklärung und Pflegekammer ‚Deutschland als Flickenteppich?‘ unter rechtlichen Aspekten beleuchtet.
Als in der Fachinformation breit aufgestellter Verlag und als ein Marktführer im deutschsprachigen Gesundheitswesen verfügt Springer Medizin über ein riesiges Experten-Netzwerk. Mit seinem breiten Fachinformationsangebot an Büchern, Zeitschriften, Online-Fortbildung und der Live-Kommunikation garantiert Springer Medizin den professionell Pflegenden hochqualifiziertes Wissen.

Im Jahr 2015 werden neben dem Jubiläumsthema Pflegerecht auch Angebote für das Pflegemanagement und die Pflegebildung auf der Agenda stehen, sowie Themen aus der Pflegepraxis oder Angebote speziell für die Weiterbildung in den Pflegeberufen. Der Kongress Pflege 2015 findet am 30. und 31. Januar 2015 im Maritim proArte Hotel| Friedrichstraße 151 in Berlin Mitte statt. Den Flyer zum Kongress finden Sie zum Download hier.

Kongressorganisation und Anmeldung Springer Medizin: Andrea Tauchert |  tel +49 (0)30 82787-5510

Springer Medizin ist führender Anbieter von Fachinformationen im Gesundheitswesen in Deutschland. Die Produktpalette umfasst Zeitschriften, Zeitungen, Bücher und eine Vielzahl von Online-Angeboten für alle Arztgruppen, Pharmazeuten, Heilberufe und medizinisch interessierte Laien. Wichtige Qualitätsmerkmale aller Verlagsprodukte sind hohe wissenschaftliche Qualität, Fort- und Weiterbildung auf dem neuesten Stand der medizinischen Forschung, sowie exzellente Vernetzung zu wissenschaftlichen Fachgesellschaften, Berufsverbänden, medizinischen Stiftungen, Herausgebern und Fachautoren. Springer Medizin ist Teil von Springer Science+Business Media. Hier finden Sie alle Pressemitteilungen zu Springer Medizin und Springer Science+Business Media.

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24. June 2014 Hilfe bei chronischen Schmerzen

Springer Medizin gibt Selbsthilferatgeber für Menschen mit chronischen Schmerzen und deren Angehörigen heraus | Zwei Kapitel widmen sich der Wechselwirkung von Schmerz und Schlaf

Berlin | Heidelberg, 24. Juni 2014. In Deutschland leiden 8-10 Millionen Menschen unter chronischen Schmerzen. Nicht nur für Betroffene bedeutet dies eine starke Lebenseinschränkung, auch deren Angehörige leiden mit. Auf Druck der kassenärztlichen Bundesvereinigung in Deutschland tragen die Ersatzkassen seit 1996 die Kosten für eine qualifizierte Behandlung. Auch wenn damit geklärt ist, dass dem Patienten keine Ausgaben für eine Therapie entstehen, so ist ein Behandlungserfolg nicht garantiert. Denn langwierige Krankheitsverläufe und verschiedene Behandlungsmöglichkeiten der komplexen Krankheitsbilder führen leider nicht immer zum gewünschten Ziel. Anders als bei einem akuten kommen nämlich bei einem chronischen Schmerz Wechselwirkungen zwischen äußerem Reiz und dem Schmerzsystem hinzu; dies erfolgt sowohl auf körperlicher als auch auf psychosozialer Ebene. Während bei einem akuten Leiden nur der Körper betroffen ist, wird bei einem chronischen Schmerz das sogenannte Bio-Psycho-Soziale Zusammenspiel berücksichtigt. Genau diese Komplexität thematisiert der Ratgeber Chronische Schmerzen. Ziel des bei Springer Medizin herausgebrachten Buches ist es, über eine differenzierte Selbstdiagnose und einer praktischen Anleitung zur Selbsthilfe, dem Patienten die verlorene Lebensqualität zurückzugeben.

Voraussetzung einer wirksamen Therapie ist eine umfassende Kenntnis der verschiedenen Krankheitsbilder mit ihren Symptomen und Ursachen. Hierüber und über Möglichkeiten einer erfolgreichen Behandlung chronischer Schmerzen klärt der Facharzt und Schmerzexperte Martin von Wachter auf. Der Springer Medizin Ratgeber dient als Selbsthilfe, als Therapiebegleitung und als Orientierung für Angehörige.

In der jetzt vorliegenden zweiten Auflage sind alle Kapitel überarbeitet und aktualisiert. Ebenso sind Aktualisierungen der Leitlinien von der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) und Neuerungen in der Medikamentenzulassung eingearbeitet. Konkrete Tipps, Fallbeispiele, Übungen, sowie ein Arbeitsblatt für den Austausch mit Angehörigen erleichtern den praktischen Gebrauch des Buches. Da ca. 70 Prozent der Schmerzpatienten auch unter Schlafstörungen leiden und sich Schlaf und Schmerz wechselseitig bedingen, sind diesem Thema zwei zusätzliche Kapitel gewidmet. „Untersuchungen zeigen entsprechend, dass Schlafentzug die Schmerzempfindlichkeit erhöht. Hier verstärken sich Schmerz und Schlafstörungen also gegenseitig. Dieser Teufelskreis kann die Schmerz- und Schlafstörung aufrechterhalten“, erklärt von Wachter.

Dr. med. Martin von Wachter ist Facharzt für psychosomatische Medizin und Psychotherapie mit Zusatzausbildungen in der psychosomatischen Schmerztherapie (IGPS) und Traumatherapie (EMDRIA).

Martin von Wachter
Chronische Schmerzen
Springer 2., vollst. überarb. Aufl. 2014, 122 Seiten, 26 Abb. Mit Online-Extras.
Softcover 19,99 € (D) | 20,55 € (A) | 25,00 CHF
ISBN 978-3-642-39325-9
Auch als eBook verfügbar

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