Eine valide Patienteninformation sollte immer den Absender angeben sowie Leitlinien und ausgewiesene Expertenaussagen mit dem Verweis auf weitere relevante Quellen miteinander verknüpfen. Das ist aber heute noch nicht der Standard in Deutschland. Deshalb wird der Ruf nach evidenzbasierten, unabhängigen Patienteninformationen immer lauter. Der Patient kann nur „mündig“ werden, Compliance und mehr Selbstverantwortung kann nur gelingen, wenn er versteht und sich auf das verlassen kann, was er an Informationen erhält. Der Patient sollte auch in die Lage versetzt werden, mit dem Arzt möglichst „auf Augenhöhe“ über sein persönliches Anliegen sprechen zu können. Dies gelingt umso besser, je mehr der Arzt selbst oder Fachgesellschaften und -verbände in diese Kommunikation eingebunden sind. Springer Medizin versteht sich als Bindeglied zwischen Arzt, Patient und Apotheker und verfolgt dieses Ziel mit höchsten Qualitätsansprüchen, Kompetenz und Verlässlichkeit. Springer Medizin setzt sehr stark auf die Interaktion und Kommunikation des Arztes mit seinem Patienten oder des Apothekers mit seinem Kunden. Für beide Segmente ist inzwischen eine ganze Reihe von unterstützenden, erklärenden oder Rat gebenden Informationsbausteinen entstanden: vom Wartezimmerplakat über diverse Zeitschriften und Broschüren bis hin zu Patientenschulungsprogrammen und Büchern in Millionenauflage. Auch hier gilt wie bei allen anderen Aktivitäten von Springer Medizin: Alle Ansätze sind von Anfang an crossmedial angelegt und vernetzt.

Unser Aktivitäten für Patienten

Haut in Form
Die Zeitschrift Haut in Form informiert auf hohem fachlichem Niveau, aber dennoch verständlich über alle dermatologisch relevanten Themen wie Prophylaxe, Diagnose und Therapie von Hautkrankheiten, über den Sinn und Zweck von individuellen Gesundheitsleistungen und über das Gesundheitssystem, soweit es den Fachbereich Dermatologie betrifft.

Broschüre Patienteninformation
Die Broschüre wird den Ärzten über eine Beilage-Aktion zur Verfügung gestellt. Eine beispielhafte Umsetzung war: 20 Fragen und Antworten zum Thema Geld und Gesundheit. Diese 20 Fragen aus den Bereichen Untersuchung und Behandlung, Hausarzt und Facharzt, Medikamente und Zuzahlungen sowie Versicherung und Finanzen werden fachlich fundiert, aber laienverständlich aufbereitet und beantwortet. Im Jahr 2012 hat die Broschüre.
Die 20 häufigsten Fragen und Antworten zum Thema Impfen auf dem Hamburger Kommunikationskongress der Gesundheitswirtschaft den ersten Preis in der Kategorie „Beste Patientenkommunikation“ gewonnen. 'Der Verlag hat direkt an der Basis recherchiert und das Ergebnis ist ein Musterbeispiel an kommunikativer Kooperation zwischen Ärzten, Patienten und Redakteuren', lautete die Begründung der Jury zum Preis.

Wartezimmerplakate als kombinierte Arzt-Patienten-Kommunikation
Parallele Ansprache von Arzt und Patient. Ein medizinisches Thema wird auf einer Doppelseite in der „Ärzte Zeitung” für den Arzt aufbereitet. Dazu passend gibt es zum Herausnehmen ein Warte- oder Sprechzimmerplakat mit dem identischen Thema in laienverständlicher Sprache.

Patientenschulung
Strukturierte Behandlungs- und Schulungsprogramme für Hypertoniker oder Diabetiker dienen der Ausbildung von Ärzten, Arzthelferinnen und Diabetesassistentinnen. Das Programm ist von der Bundesversicherungsanstalt (BVA) für das Disease-Management-Programm (DMP) Typ-2-Diabetes und DMP Koronare Herzkrankheit (KHK) zugelassen. Das Programm beinhaltet unterschiedliches Unterrichtsmaterial und Patientenhandbücher.

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