Berlin | Neu-Isenburg | Heidelberg | München | Wien, 29. Mai 2013. Mit dem Einzug der Digitalisierung in die Kommunikationswelt hat der Leser die Wahl, ob er seine Inhalte online, über Mobil-Apps oder noch herkömmlich über Printmedien lesen möchte. Mit steigender Akzeptanz und - vor allem – steigender Nutzung der digitalen Welt ist ein zukunftsgerichteter Verlag gefordert, attraktive Gesamtkonzepte anzubieten, für den Leser aber auch für seinen werbetreibenden Kunden. In der Vergangenheit wurden im Anzeigengeschäft Reichweiten für verschiedene Medienkanäle getrennt ermittelt. Dabei wird weder geprüft, ob sich Reichweiten in Print und Online überdecken und/oder ob sie sich ergänzen. Ein einfaches Beispiel zeigt das Problem: Leser A liest ausschließlich Print und Leser B informiert sich ausschließlich über digitale Medien. Für Print und Digital werden somit nach den bisherigen Methoden jeweils 50 Prozent Reichweite ausgewiesen. Die Reichweite über Print und digital beträgt insgesamt jedoch 100 Prozent.
Der Fachverlag hat nun mit R+ drei neue Reichweitenmodelle entwickelt, mittels derer die entsprechenden Reichweiten über alle vom Verlag angebotenen Medienkanäle genutzt werden können. Im Ergebnis stehen dem Kunden optimale Entscheidungshilfen für seine bestmögliche Kampagnenplanung zur Verfügung.

„Nicht nur die Publikumsverlage stecken in einem Prozess des Umdenkens, was Leseverhalten angeht. Auch unsere Leserschaft wie Ärzte oder Apotheker lesen und arbeiten mehr und mehr digital. Für Werbetreibende bedeutet dies häufig ein Umdenken in der Kommunikation.“, erläutert Harm van Maanen, Executive Vice President Springer Medizin und fährt fort: „Daher muss sich das Werbe- und Kommunikationsverhalten der Industrie und Media-Agenturen wandeln – das ist alternativslos. Und wir als Verlage sind an dieser Stelle gefordert, unseren Mediakunden, entsprechend neue, digitale und crossmediale Kommunikationslösungen anzubieten.
Die alljährlich im August veröffentlichten Messwerte der LA-MED gehen uns hier nicht weit genug. Das wäre, als müsste man sich zwischen TV und Radio entscheiden. Fakt ist aber, dass mich im Auto Radio eher erreicht – zuhause das Internet oder das Fernsehen. Daher brauchen wir dringend Messgrößen, die alle Kanäle von print bis online berücksichtigen. Unser neues Modell R+ basiert auf diesen Ansprüchen und ermöglicht darüberhinaus, bestehende Reichweiten zu qualifizieren, bis hin zu einzelnen und identifizierbaren Kontakten innerhalb einer Zielgruppe. Für Springer Medizin als einem bedeutenden Fachverlag im deutschsprachigen Gesundheitsmarkt werden wir hier eine Vorreiterrolle einnehmen.“ Die neuen Messzahlen, ausgerichtet auf eine neue ‚Gesamtreichweite‘, werden in die zukünftigen Ausrechnungsmodelle für das Anzeigengeschäft einfließen. Van Maanen ergänzt: „Wir erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit des Modells -aber wir möchten damit den Dialog auslösen. Ab sofort gehen wir in konstruktive Gespräche mit unseren Geschäftspartnern und diskutieren gemeinsam maßgeschneiderte, crossmediale Werbeformen, die den neuen Möglichkeiten messbar gerecht werden“. Mehr dazu unter www.springermedizin.de/rplus

Der Digitalisierungsausbau bei Springer Medizin spiegelt sich auch redaktionell in der täglich erscheinenden Ärzte Zeitung wieder. Den Mehrwert der Leser im Blick, wird sich die Redaktion noch stärker als bisher auf die digitale Version (vergangenen Herbst brachte der Verlag die Ärzte Zeitung für das iPad heraus) konzentrieren. Nach der Sommerpause wird es daher fünf digitale und drei Print Ausgaben geben. Die gedruckte Ärzte Zeitung erscheint zukünftig montags, mittwochs und freitags mit Schwerpunktthemen, Hintergrundberichten und Analysen in Ergänzung zur schnellen digitalen Version. Mehr dazu unter www.springermedizin.de/tablet

Springer Medizin ist führender Anbieter von Fachinformationen im Gesundheitswesen in Deutschland und Österreich. Die Produktpalette umfasst Zeitschriften, Zeitungen, Bücher und eine Vielzahl von Online-Angeboten für alle Arztgruppen, Psychologen, Zahnärzte, Pharmazeuten, Heilberufe und medizinisch interessierte Laien. Wichtige Qualitätsmerkmale aller Verlagsprodukte sind hohe wissenschaftliche Qualität, Fort- und Weiterbildung auf dem neuesten Stand der medizinischen Forschung, sowie exzellente Vernetzung zu wissenschaftlichen Fachgesellschaften, Berufsverbänden, medizinischen Stiftungen, Herausgebern und Fachautoren. Springer Medizin ist Teil von Springer Science+Business Media. Hier finden Sie alle Pressemitteilungen zu Springer Medizin und Springer Science+Business Media